Hamburg: Die Königin unter den Hafenstädten – auch architektonisch?

03.12.2018

Bild: ©istock.com/Christian Horz
Bild: ©istock.com/Christian Horz

In Hamburg kommen Tradition und Moderne zusammen. Diese Mischung prägt das Stadtbild auf eine besondere Weise und die nächsten Jahre werden das Gesicht der Metropole noch verfeinern.

Hamburger Hafen: Mehr als ein Umschlagplatz

Hamburg kann sich sehen lassen. Steht dies für die meisten der 1,8 Millionen Einwohner ohnehin außer Frage, gilt die Hansestadt auch deutschlandweit als Favorit auf den Titel der schönsten Stadt. Ein schlagendes Argument dabei ist der Hafen und alles, was dazugehört. Dabei wird sogar verziehen, wenn es bei der Umsetzung manchmal zu Problemen kommt, so lange das Resultat stimmt – so viel ist seit der Elbphilharmonie, im Januar 2017 endlich eröffnet, bekannt.

Doch das Konzerthaus an der Elbe ist trotz seiner Bekanntheit nur ein architektonisches Highlight unter vielen. Und fast immer spielt Wasser eine Rolle: Die auf Holzpfählen errichtete Speicherstadt setzt auf Backsteine, das Design folgt der neugotischen Rezeptur. Der historische Charakter wird gepflegt und ist bis heute erstklassig erhalten. Und als wäre das nicht genug, steht das Wasserschloss als Prunkstück inmitten der Häuserfronten.

Der Hafen und seine direkte Umgebung ist also nicht ohne Grund ein Magnet für Touristen und deren Fotoapparate. Der Blick auf die Zukunft verspricht noch eine Steigerung, denn Hamburg wächst und gibt den Bauprojekten die Gelegenheit, den modernen Geist der Stadt widerzuspiegeln. Tatsächlich sind Innovationen aktuell hoch im Kurs: Hamburg zieht internationale Bürger an wie kaum eine andere Stadt, die neuen Einflüsse sind folglich unbegrenzt. Unterstützung gibt es von digitaler Seite, wie in der Umsetzung deutlich wird. Sämtliche Baustoffe sind online verfügbar und kommen dank der logistischen Anbindung Hamburgs in kürzester Zeit am Zielort an. Ob für Dächer, Terrassen oder Fassaden, ob Wellblech, Glas, Bitumen oder Kunststoff, scheitert also kein Projekt an der Materialverfügbarkeit.

Das nächste große Ding: Elbtower in Planung

Der Hang zur Schönheit manifestiert sich in allen Bereichen. Und dabei werden auch extreme Statements gesetzt. Damit ist der Elbtower gemeint.
Das futuristische Großprojekt soll mit 244 Metern das höchste Gebäude der Stadt werden. Die Fertigstellung ist 2025 geplant, doch seit der Elbphilharmonie werden solche Termine mit Vorsicht bedacht. Wichtiger als die Termintreue ist ohnehin der Symbolcharakter dahinter, da der Elbtower den Abschluss der HafenCity darstellen wird – diese ist das größte Städtebauprojekt Europas und als solches ebenfalls ein Wegweiser, der sowohl den Geist als auch die Erscheinung der Stadt prägen wird.

Innenhafen Newsletter

  • Ponton-Brücke wird noch nicht verlegt

    Der Rat der Stadt hat im März 2019 bestimmt, dass der Steg im Innenhafenbecken an die Wirtschaftsbetriebe Duisburg übertragen werden soll. Das Umsetzen des Ponton im Innenhafenbecken ist weiterhin in Planung. Es müssen jedoch noch immer offene Fragen geklärt werden, wie eine entsprechende Verlängerung des Pontons aussehen könnte und wie eine Anbringung an die denkmalgeschützte Böschung erfolgen kann. Wann die Planung abgeschlossen ist und die Brücke verlegt wird, konnte auf Nachfrage nicht beantwortet werden.

  • Investoren-Konferenz bei duisport-Tochter

    Industrie, Investoren und Startups auf einem Fleck: Am 4. Juli 2019 fand im Duisburger Innenhafen zum ersten Mal die Investoren-Konferenz der Hafen-Tochter startport statt.

  • Till Brönner - Melting Pott

    Ab dem 3. Juli wird das Museum Küppersmühle zum „Melting Pott“ und präsentiert die bislang umfangreichste Ausstellung des renommierten Musik- und Foto-Künstlers Till Brönner.

  • Knapp 15.000 Problemflüge in diesem Jahr

    Stefan Schulte, der Chef des Frankfurter Flughafens, beteuert gegenüber der Frankfurter Allgemeinen, dieses Jahr werde es kein Flug-Chaos wie im letzten Sommer geben. Das Fluggastrechteportal EUclaim sieht dies weniger optimistisch.

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    Zukunftsbezirk Niederrhein entsteht – Bezirke Duisburg und Moers schließen sich zusammen.