Neue Opernsaison: Spielzeit 2018/2019

25.10.2018


Bildrechte: Flickr Theater Duisburg Sebastian CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

In der Deutschen Oper am Rhein steht in diesem Jahr wieder einiges an: Von “Petruschka” über Wagners “Götterdämmerung” bis “Otello” stehen einige hochkarätige Premieren im Theater Duisburg und im Opernhaus Düsseldorf an. Unser Überblick verrät die wichtigsten Rahmendaten und gibt Tipps zu Anfahrt, Sitzplatzwahl und Dresscode.

Die wichtigsten Premieren des Herbstprogramms im Überblick

Der Spielplan der Deutschen Oper am Rhein ist prall gefüllt mit vielversprechenden (Übernahme-)Premieren: An einem Doppelabend gibt es vom 13. Oktober bis zum 11. Dezember 2018 sowohl in Düsseldorf wie auch in Duisburg Igor Strawinskys “Petruschka” und “L'Enfant et les Sortilèges” von Maurice Ravel zu sehen. Die Inszenierung vereint Akrobatik und Konzert und unterfüttert beides mit den animierten Bilderwelten der Theatertruppe “1927”. Weiter geht es mit Wagner: Mit der “Götterdämmerung” (27.10.2018 – 23.06.2019 in Düsseldorf und 05.05.2019 – 02.06.2019 in Duisburg) und “Siegfried” (26.01.2019 – 30.05.2019 in Düsseldorf und am 20.06.2019 in Duisburg) gibt es den dritten und vierten Teil des Zyklus “Der Ring des Nibelungen” zu sehen.

In Verdis Spätwerk “Otello” (Inszeniert von Michael Thalheimer) kann man sich vom 15.11.2018 bis zum 04.05.2019 in eine dunkle Welt voller Intrigen und Paranoia entführen lassen. In der Vorweihnachtszeit folgt dann – vorerst exklusiv in Duisburg – ab dem 08.12.2018 bis zum 20.06.2019 eine weitere Premiere: “Die Fledermaus”, inszeniert von Axel Köhler, ist eine komische Operette und handelt von dem ehrenwerten Herr von Eisenstein, der es vor seinem achttägigen Gefängnisaufenthalt noch einmal “so richtig krachen” lassen will, wie es in der Beschreibung des Stücks heißt. Weitere Informationen zu diesen und weiteren Stücken finden sich im Spielplan auf der offiziellen Website der Oper.

Oper für Anfänger: Was anziehen und wo sitzen?

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, aber noch keine Erfahrung mit Opernbesuchen hat: keine Sorge! Heutzutage muss man sich kaum mehr Gedanken um den Dresscode machen. Beide Geschlechter sind mit einer schicken Hose gleichermaßen gut beraten; Männer tragen dazu ein Jacket oder einen dezenten Pullover, Frauen kombinieren das Beinkleid mit einer eleganten Bluse. Pompöse Abendkleider sind kein Muss mehr, aber stilvolle Abendmode ist gern gesehen. Dabei werden dank Shops wie Ulla Popken im Übrigen auch Damen mit größeren Größen fündig.

Bei der Sitzplatzwahl sollte man sich vorab den Saalplan genau anschauen und nicht nur nach dem besten Preis gehen: Logischerweise sind die günstigsten Plätze auch jene, die am wenigsten Sicht und Komfort versprechen. Da lohnt sich oftmals der kleine Aufpreis für die nächstbeste Platzkategorie. Damit der Opernabend außerdem nicht mit einer hektischen Anfahrt beginnt, sollte man einen gewissen Zeitpuffer einplanen und sich vorab über die Anreise- und gegebenenfalls die Parkmöglichkeiten vor Ort informieren. Im Falle der Deutschen Oper am Rhein findet man auf der offiziellen Website für beide Häuser detaillierte Beschreibungen und Karten. Die Recherche wird sich hinterher auszahlen.

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