Neuer Masterplan für Duisburger Wirtschaft

Wie lässt sich der Wirtschaftsstandort Duisburg stärken und für die Zukunft fit machen? Mit diesen Fragen beschäftigen sich derzeit Vertreter der Stadt, des Unternehmerverbandes, der IHK Niederrhein sowie von verschiedenen Unternehmen. In verschiedenen Arbeitskreisen soll innerhalb der nächsten zwei Jahre einen „Masterplan Wirtschaft“ erstellt werden. Vor Kurzem traf sich erstmals der aus 50 Mitgliedern bestehende Masterplan-Lenkungsausschuss, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Dabei wurden auch direkt fünf Arbeitsgruppen zu den Themen Gründung und Mittelstand, Umwelt und Energie, Bildung und Technologie, Familie und Image gebildet. Jede Gruppe wird nun für ihren Bereich ein individuelles Handlungskonzept erstellen.

Hohe Bedeutung für die Stadt

Wie Stefan Dietzfelbinger, Hauptgeschäftsführer der Niederrheinischen IHK mitteilte ist geplant möglichst rasch die ersten Maßnahmen zu ergreifen. So sollen schon in nächster Zeit die ersten Projekte realisiert werden. Neben der Erstellung von Wirtschaftskonzepten ginge es zudem auch darum, „ein gemeinsames Bewusstsein für Duisburg zu schaffen und die Vorteile der Stadt hervorzuheben. Dabei wurde explizit die Bedeutung als Duisburgs als Logistikdrehscheibe und wichtiges Oberzentrum am Niederrhein genannt. Mit guten Einkaufsmöglichkeiten soll die Attraktivität für das Umland erhöht werden. Er hiermit Karte zahlen möchte, findet das passende Girokonto auf bestesgirokonto.net.

Welche Bedeutung der Masterplan besitzt wird unter anderem auch daran deutlich, dass Oberbürgermeister Sören Link sowie der gesamte Verwaltungsvorstand ebenfalls an dem Treffen teilnahmen.

Duisburg als preiswerte Alternative zum mondänen Düsseldorf

Obwohl sich alle Beteiligten über die Bedeutung einig sind gibt es noch zahlreiche Probleme zu lösen. So gilt es beispielsweise bei neuen Gewerbeflächen Wirtschafts- mit Bürgerinteressen abzuwägen. Die Streitigkeiten um die Gewerbesteuer dürften ebenfalls nicht in absehbarer Zeit zu lösen sein. Dennoch zeigen sich die Beteiligten zuversichtlich, dass der Masterplan schon bald Wirkung zeigt und große Chancen für die Zukunft bereithält. Wichtig sei insbesondere, dass sich Duisburg seiner Bedeutung als Oberzentrum bewusst ist und dies auch so nach außen kommuniziert. So könne sich Duisburg als günstige Wohnalternative zu Düsseldorf profilieren und auf diese Weise auch Firmen anziehen. Entscheidend dabei ist jedoch wie familienfreundlich sich Stadt und Unternehmen zeigen. Hierfür muss die richtige Infrastruktur mit Kindergärten, Schulen und bezahlbaren Wohnungen geschaffen werden.

Derzeit fehlt es vor allem an Arbeitsplätzen und den erforderlichen Investitionen. Der Masterplan stößt auf äußerst positive Resonanz bei den Duisburger Unternehmen. Dieser Schwung soll nun genutzt werden, um die Stadt für die wirtschaftlichen Herausforderungen der Zukunft fit zu machen. Entscheidend dabei dürfte sein, dass Wirtschaft und Stadtspitze Hand in Hand arbeiten.

  • Volksbank kauft Werhahnmühle

    Die Volksbank Rhein-Ruhr investiert weiter am Innenhafen. Nach dem Erwerb der heutigen Bankzentrale „Am Innenhafen 8-10“ im Jahr 2014, gab die Genossenschaftsbank nun den Erwerb der Werhahn-Mühle am Innenhafen bekannt.

  • German Brand Award 2017 für EVACO

    Der German Brand Award ist die Auszeichnung für eine erfolgreiche Markenführung in Deutschland und entdeckt, präsentiert und prämiert einzigartige Marken und Markenmacher.

  • Ein Auto für jeden Auszubildenden

    Mit einem ungewöhnlichen Angebot richtet sich die Faktorei an junge Menschen, die einen Ausbildungsplatz in der Gastronomie suchen und tritt damit quasi die Flucht nach vorne an.

  • Besucherschule von Bazon Brock

    Am 9. Juli 2017, um 14 Uhr, und am Sonntag, dem 27. August 2017, um 11 Uhr, haben Besucher Gelegenheit, sich auf die Denkabenteuer von Bazon Brock und auf die Ausstellung von Erwin Wurm einzulassen.