Die Welt schaut auf die Loveparade - und auf den Duisburg/Ultraschall-Float
Rund 1,6 Millionen Menschen haben sich das Spektakel der Superlative in Dortmund angesehen. Im Mittelpunkt des Interesses (und vor allem der Medien): Der schicke Duisburg/ultraschall-Float. Die Innenhafen-Partyserie hat in Kooperation mit der Duisburg Marketing GmbH und Sponsoren einen eigenen Float ins Rennen auf die B1 geschickt. Von Startplatz 1 aus führten die Duisburger die Parade an und die Fotografen und Fernsehkameras (Übertragung in 53 Ländern) konnten nicht mehr von den komplett in weiß gekleideten ultraschallern lassen.
Fotos: krischerfotografie.de
Immer wieder mussten die Mädchen für die Fotografen posieren, mussten die Arme nochmal in die Höhe gerissen werden. Doch bei der überkochenden Stimmung auf Float gehörte die Arm-Übung eh zur Tanz-Choreografie der Duisburger House-Fans. Am Tag danach steht fest: Der Wagen war einer der Attraktivsten. Die Besatzung hielt fast 8 Stunden durch und konsumierte dabei fast ausschließlich Flüssignahrung. Und die Medien (allen voran die Bild-Zeitung) wie Focus, FAZ, RP und Sat 1 überschlugen sich mit Bildern des Floats aus dem Ruhrgebiet. Hier wurde also die Chance genutzt, den Strukturwandel in dieser Stadt perfekt zu inszenieren. Wiederholung im kommenden Jahr? Ja, aber noch größer und noch lauter.