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Krings und Brandt fordern andere Lösung
Alt-Oberbürgermeister Josef Krings und SPD-Oberbürgermeisterkandidat Jürgen C. Brandt erneuern ihre massive städtebauliche, rechtliche und finanzielle Kritik am umstrittenen Erweiterungsbau des Museums Küppersmühle.
Alt-Oberbürgermeister Josef Krings und SPD-Oberbürgermeisterkandidat Jürgen C. Brandt erneuern ihre massive städtebauliche, rechtliche und finanzielle Kritik am umstrittenen Erweiterungsbau des Museums Küppersmühle. Der Gebag-Aufsichtsrat hatte die Notbremse gezogen und das Projekt wegen zu hoher finanzieller Risiken aufs Wartegleis geschoben. Brandt: „Wenn die Zahlen von 45 Mio € zutreffen, fehlen fast 20 Mio €. Die Risiken sind unkalkulierbar und dürfen unserer städtischen Gebag und ihren Mietern nicht auferlegt werden. Wer das ohne wasserdichte Landesbürgschaft macht, treibt nach meiner Überzeugung die Gebag fahrlässig in den Ruin.”
Krings und Brandt bekennen sich zu einer Erweiterung der Museumsfläche, erwarten von der Stadtspitze aber eine seriöse Lösung. Sie bitten die Sponsoren und das Land, ihre finanziellen Zusagen auch für eine andere, bessere Variante bereit zu halten. Krings rät, eine anerkannte Persönlichkeit als Moderator für einen breiten öffentlichen Dialog zu gewinnen. Krings: „Nur so kann ein Projekt entstehen, das unserer Heimatstadt wirkliche Leuchtkraft gibt und unseren Innenhafen bewahrt.”
© WAZ 15.12.2008 - Klaus Johann
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