|
Ranger "beschützen" Innenhafen
Manchmal reicht es, einfach da zu sein, schon leinen Hundebesitzer ihre Vierbeiner an, bleiben Rettungsringe in ihren Halterungen, landet der Müll im Papierkorb und die Farbdosen bleiben in der Tasche. Dirk Schwarzkamp kennt das alles aus eigener Erfahrung. Er ist Innenhafen-Ranger und damit einer von zur Zeit vier Aufpassern und Auskunftsgebern, die in dem 89 Hektar großen Areal für Ordnung sorgen - meist allein durch Anwesenheit, manchmal durch freundliche, aber bestimmte Ansprache.
Kontinuität gewünscht
Für Reiner Jakobi von der Innenstadt-Entwicklungsgesellschaft sind die Ranger, die von der ARGE finanziert werden, ein Glücksfall. Zum einen weisen sie den zahlreichen Besuchergruppen immer wieder den richtigen Weg, zum anderen ist der Vandalismus am Innenhafen stark zurückgegangen, seitdem die Ranger im Einsatz sind. Deshalb will ARGE-Chef Norbert Maul auch Kontinuität in diese Maßnahme bringen und in den nächsten Wochen vier weitere Ranger finanzieren. Denn die kleine Truppe soll immer zu zweit im Schichtdienst und auch an den Wochenenden im Innenhafen patrouillieren. Er sieht auch für die "Ein-Euro-Jober" Vorteile Zum haben Menschen wie Dirk Schwarzkamp wieder eine sinnvolle Aufgabe, zum anderen dient die Rangerzeit als gute Referenz für künftige Bewerbungen. Denn das ist ja das eigentliche Ziel jeder ARGE-Maßnahme - den Betroffenen wieder zu einem Job auf dem ersten Arbeitsmarkt zu verhelfen.
Deshalb sind auch nicht nur am Innenhafen Ranger unterwegs. Weitere Einsatzgebiete in Duisburg sind die Wasserwelt Wedau, der Landschaftspark, Friedhöfe und die Busse und Bahnen der DVG.
© NRZ 14.02.2009 - auf
|