Gleich drei echte "Landmarken" werden im Innenhafen noch gesetzt: Das neue Landesarchiv, der Erweiterungsbau der Küppersmühle – und das Eurogate. Das soll das i-Tüpfelchen werden und wird jetzt in Cannes vorgestellt.
Für Lord Norman Foster war der Innenhafen schon immer so etwas wie ein Referenzobjekt. Schließlich fußt die Entwicklung des Innenhafens maßgeblich auf dem ersten Masterplan des Londoner Star-Architekten für Duisburg. Von Anfang an war für ihn klar, dass das sichelförmige Bürogebäude am Holzhafen das i-Tüpfelchen werden sollte.
Der Architekten-Wettbewerb ist inzwischen abgeschlossen. Auf der Gewerbeimmobilienmesse MIPIM in Cannes vom 10. bis 13. März wird das Siegermodell dem internationalen Fachpublikum vorgestellt. Unter den teilnehmenden Architekturbüros gilt das Foster-Modell naturgemäß als Favorit: Ein wirklich spektakuläres, sichelförmiges Gebäude, unterteilt in unterschiedliche Segmente und mit einer Bürofläche von bis zu 60 000 Quadratmetern noch etwas größer als in den älteren Plänen.
Monatelange Verzögerung
Die Realisierung des Eurogate hatte sich in den vergangenen Monaten vor allem deshalb verzögert, weil geänderte EU-Richtlinien eine zweite Ausschreibung erforderlich gemacht hatten. Im RWSG-Speicher rumort es bereits. Die Vorarbeiten zur Entkernung als Vorbereitung für den Ausbau des alten Speichers haben schon begonnen.
Das wellenförmige Gebäude schließt eine Lücke am Nordufer und soll bekanntlich höchste architektonische Ansprüche erfüllen. Der "Looper" hinter dem Alltours-Gebäude ist inzwischen fast fertig, der zweite Abschnitt des H2Office soll als erstes "green buildung" im Innenhafen auch energetisch neue Akzente setzen.