Einen Radwegweiser zum Duisburger Innenhafen schraubten jetzt Martin Linne, Norbert Maul, Ralf Oehmke und Carsten Ibsch auf der Königstraße, Ecke Kuhtor an.
Von nun an werden insgesamt 16 Schilder den Radfahrer auf einfachem Weg vom Duisburger Hauptbahnhof über den Innenhafen hin zum Ruhrtalradweg lotsen – oder eben in entgegengesetzte Richtung.
Die drei Kilometer lange Route verläuft von der Radstation über die Neudorfer, Mülheimer und Königstraße, Kuhlen- und Springwall, die „Buckelbrücke” und die Max-Peters-Straße bis zum Ruhrdeich, wo Radler Anschluss ans Landesradverkehrswegenetz und den touristischen Ruhrtalradweg findet.
Ökologisch verträglich
Diese Aktion ist ein weiterer Baustein des Projektes RADI – Radverkehrsförderung im Duisburger Innenhafen –, welches zum Ziel hat, ein Umdenken im Mobilitätsverhalten der Beschäftigten und Besucher des Innenhafens einzuleiten. Weg vom Auto, hin zu ökologisch verträglicheren Alternativen.
Schwerpunkt des Projektes unter Leitung von Carsten Ibsch ist die Förderung des Radverkehrs in der Innenstadt und speziell des Innenhafens. So sind Wegweiser für Radfahrer von grundlegender Bedeutung, will man das Fahrrad als gleichberechtigte Alternative zu anderen Verkehrsmitteln etablieren.
Für das Projekt werden derzeit zunächst die Mobilitätsbedürfnisse und -gewohnheiten in Betrieben des Innenhafens per Fragebogen ermittelt. mit den Erkenntnissen werden in einer nächsten Phase mit und für die Betriebe Konzepte entwickelt, um das Mobilitätsverhalten zu verändern und radfahrerfreundliche Verhältnisse zu schaffen. Neben einem gut ausgebauten Radwegenetz gehören sichere Radabstellanlagen dazu.