|
|
 |
|
Duisburg Innenhafen Aktuell Artikel vom 23.05.2009
|
|
|
|
|
|
Vier Sterne sollen es sein
Die Zukunft des „Steigenberger” (Duisburger Hof) am Theater in der Innenstadt wird künftig von etwas weniger Sternen umsäumt sein, als es dies die Steigenberger-Firmengruppe mit ihrer in die Jahre gekommenen Nobel-Herberge am Ende vor hatte.
Anders als die von Steigenberger geplante Aufwertungs-Variante zur Luxus-Kategorie „Fünf-Sterne-Plus” wird nach Worten von Bodo Sikora, Geschäftsführer der neuen Eigentümer Gesellschaft „Mark-Hotel-Ressort” das „Hotel in Duisburg in der Vier-Sterne-Klasse angesiedelt” sein.
Das Berliner Unternehmen hatte überraschend zum 1. April die Hotel-Immobilie zu einem nicht genannten Kaufpreis übernommen, nachdem der umfangreich geplante Umbau des Hotels ins Stocken und dann zum Erliegen gekommen war. Probleme mit der Statik und dem Brandschutz hatten den Umbau des 1927 errichteten Baus auf 26 Mio. Euro hoch getrieben. Zu viel für den Altbesitzer. Wann der Umbau fortgesetzt und das Haus neu gestaltet an den Markt gehen werde, sei, so Sikora, noch nicht präzise absehbar. Er sei „erschrocken gewesen”, als er das Ausmaß der notwendigen Bauarbeiten erkannt habe. Sikora: „Trotzdem bin ich von Duisburg, wie auch von dem Standort des Hotels, absolut überzeugt.” Man befinde sich in Gesprächen mit der Stadt wie auch mit der Feuerwehr, um auszuloten, was machbar sei.
Neuer Besitzer will den Anteil der Stadt kaufen
Eines der Verhandlungsziele der neuen Berliner Besitzer, ist – wie in Duisburg zu erfahren war – den reichlich anachronistisch anmutenden, aber nach wie vor bestehenden Fünf-Prozent-Anteil der Stadt Duisburg an dem Hotel ebenfalls zu erwerben.
Den Namen „Steigenberger”, so Sikora zur NRZ, dürfe sein Unternehmen am Standort Duisburg zeitlich befristet weiterführen.
© NRZ 23.05.2009, Stefan Endell
|
|
>> Werben am Innenhafen
|
|
|
|