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Duisburg Innenhafen Aktuell Artikel vom 07.07.2009
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Start mit neuer Zentrale
Im Innenhafen ist am Montag die neue Zentrale von Start Zeitarbeit NRW eingeweiht worden. Die Initiative aus kommunalen Verbänden, Land, Arbeitgebern, Kirchen und Gewerkschaften vermittelt seit 1995 Arbeitssuchende.
Die neue Zentrale der Firma "Start Zeitarbeit NRW" ist jetzt im "Looper" an der Schifferstraße. "Der Umzug ist ein deutlicher Beweis für die erfolgreiche Arbeit von Start in den vergangenen Jahren", stellte Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann bei der Einweihung fest.
Wie die gesamte Branche der Zeitarbeit wurde auch Start von der Wirtschaftskrise getroffen. Trotzdem blickte das Unternehmen mit einem Umsatz von 94,4 Millionen Euro auf ein erfolgreiches Jahr 2008 zurück. Im Gegensatz zur Konkurrenz sei Start für die Folgen der Krise gerüstet, erklärte der Minister.
Durch Einführung von Kurzarbeit soll die Beschäftigung für Interne und für Zeitarbeitnehmer gesichert werden. Derzeit sind etwa 500 Mitarbeiter in Kurzarbeit. "Für das Unternehmen ist die Kurzarbeit nicht kostenneutral, jedoch können nur so Kündigungen vermieden werden", so der Minister.
Positiver Effekt
Einen positiven Effekt der Kurzarbeit sah Laumann außerdem darin, bei kurzfristigen Kundenanfragen schneller sein zu können als die Mitbewerber. Trotz schwierigen Zeiten will sich Start auch weiterhin für junge Menschen einsetzen. Zur Zeit werden 438 Auszubildende beschäftigt.
Im Herbst diesen Jahres ist die Einstellung von 140 neuen Lehrlingen geplant. Dieses Engagement lobte Karl-Josef Laumann als "hervorragende und beispielhafte Bilanz". Neben Ausbildungsförderung ist erklärtes Ziel des Unternehmens, Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Dabei sollen nicht nur spezifische Personengruppen eine Chance bekommen, sondern auch ältere Beschäftigte und Langzeitarbeitslose.
Seit der Gründung von Start im Jahr 1995 setzte das Unternehmen knapp 26 000 Zeitarbeitskräfte in Betrieben ein. Fast 62 Prozent dieser Arbeitskräfte zählten zu den schwervermittelbaren Zielgruppen des Arbeitsmarktes. Auch die Quote der Übernahmen durch die Ausbildungsbetriebe sei mit mehr als 54 Prozent sehr vielversprechend, so Minister Laumann.
Ausgebildet wird in mehr als 50 Berufen, hauptsächlich im mechanisch-technischen Bereich, aber auch für kaufmännische und handwerkliche Tätigkeiten können sich Jugendliche bewerben. "Wir haben unser Ziel von rund 30 laufenen Ausbildungsplätzen erreicht", sagte Wilhelm Oberste-Beulmann, Vorsitzender der Start-Geschäftsführung.
© RP 06.07.2009, Christina Altemeier
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