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Das Feuer im Silo der Küppersmühle ist gelöscht >> Fotos/Video
Das Feuer im Silo neben dem Museum Küppersmühle am Innenhafen ist gelöscht. Die Brandwache der Feuerwehr hat die letzten Löscharbeiten am Dienstag Morgen beendet. Noch ist die Brandursache nicht klar. Schweißarbeiten in dem ehemaligen Silo könnte der Auslöser gewesen, aber auch ein Blitzeinschlag. Die Kriminalpolizei ermittelt. In den Silos laufen derzeit Vorbereitungen für den geplanten Erweiterungsbau des Museums. Nach ersten Erkenntnissen haben die wertvollen Kunstwerke im angrenzenden Museumsbau nicht unter dem Feuer gelitten.
Die Duisburger Feuerwehr wurde am Montag Abend um 19.28 Uhr alarmiert. Nach den ersten Eindrücken vor Ort wurde die Brandstufe 4 (von sechs möglichen) ausgerufen. Zu diesem Zeitpunkt schlugen die Flammen lichterloh aus dem obersten Geschoss des Silos, brennende Teerpappe fiel vom Dach auf den Gehweg am Innenhafen, Holztreppen hatten sich entzündet. Die Berufsfeuerwehr war mit 50 Einsatzkräften am Brandort, 20 Freiwillige Feuerwehrleute stießen später dazu. Gegen 22 Uhr war der Brand unter Kontrolle, doch blieb eine Brandwache über Nacht im Gebäude, um sich immer wieder entzündende Glutnester zu löschen.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland war nach der Alarmierung zur Küppersmühle geeilt und ständig im Kontakt mit Museumsdirektor Walter Smerling. Das private Museum, das in dem ehemaligen Speichergebäude untergebracht ist, zeigt unter anderem Werke der bekannten Künstler Gerhard Richter, Markus Lüpertz, Jörg Immendorf, Anselm Kiefer und Sigmar Polke. Insgesamt umfasst die Sammlung Ströher 1500 Werke, die das Schaffen der einflussreichsten deutschen Künstlerinnen und Künstler seit den 50er Jahren mit dem Schwerpunkt Malerei präsentiert. Nach Begehung des Museums zeigte sich Sauerland erleichtert darüber, dass die einzigartige Sammlung keinen Schaden genommen hat.
Heute werden sich Kriminalpolizei, Brandgutachter und Experten der Gebag ein Bild über die Folgen des Feuers machen.
Quelle: Stadt-Duisburg.de
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