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Duisburg Innenhafen Aktuell Artikel vom 20.09.2009
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Weltkindertag
Es war wie an den schönsten Tagen in den Sommerferien. Tausende Kinder und die Sonne strahlten am Sonntag im Innenhafen um die Wette.
Wie jeder 20. September in ganz Deutschland stand dieser Tag ganz im Zeichen der Jüngsten und Lernfähigsten der Gesellschaft. Zum 14. Mal hatte auch die Stadt ein eigenes Fest zum Weltkindertag organisiert, das so bunt war, wie die vielen hundert Luftballons, die überall schwebten. An 72 kostenlosen Ständen und Stationen von über 100 Vereinen und Institutionen gab es für die kleinen und größeren Kinder alles, was glücklich und zufrieden macht.
Damit wurde dem laut Ankündigung „schönsten Paragraphen der UN-Konvention über die Rechte des Kindes”, dem Paragraphen 31, in dem alle Nationen anerkennen, dass Kinder ein Recht auf Spielen und Freizeit haben, Rechnung getragen. Und das bei „traditionell gutem Wetter”, wie Jugenddezernent Karl Janssen schon Tage vor dem Fest wusste. Recht hatte er. Und anders ist das Kinderfest kaum vorstellbar. Schließlich galt es Dutzende von Spielmöglichkeiten auszuprobieren oder sich an den Mitmachaktionen zu beteiligen. Die städtischen Jugendzentren hatten dafür gesorgt, dass das Mittelalter spielend erlebt werden konnte. Bei historischen Ballspielen oder dem Schmieden von glühendem Eisen war Geschicklichkeit gefragt.
Zusätzlich zu all dem Spiel und Spaß gab es wertvolle Informationen. Etwa auf der „Straße der Gesundheit”. Hier durften sich die Kleinen massieren lassen, während die Eltern den Mitarbeitern mehrerer Krankenhäuser Fachfragen stellten. Die Polizei informierte über Kindersitze und die Gefahren des falschen Anschnallens und der Arbeitskreis Zahnmedizinische Prophylaxe hatte trotz seines sperrigen Namens wichtige Informationen für den Erhalt gesunder Zähne spannend verpackt.
Das einzige an dem es mangelte, war Schatten. Doch das interessierte eigentlich nur die Eltern und um die ging es am gestrigen Weltkindertag nun einmal nicht.
© NRZ 21.09.2009, Marco Hofmann
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