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Duisburg Innenhafen Aktuell Artikel vom 16.10.2009
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Duisburger Hof wird saniert
„Nur” noch neun Mitarbeiter scheiden gegen eine Abfindung aus dem Hotelbetrieb „Duisburger Hof” aus, das bisher 43 Mitarbeiter beschäftigt hatte. Der neue Betreiber des „Duisburger Hofs”, die Mark-Gruppe, hatte ursprünglich 14 Mitarbeitern kündigen wollen. Doch der Betriebsrat hat mit Rechtsanwalt Christian Puhr-Westheide erfolgreich einen Sozialplan ausgehandelt. Den findet Puhr-Westheide „ganz ordentlich”. Mit einer der Gründe, warum Mitarbeiter aus dem Unternehmen scheiden, ist sicherlich auch die Tatsache, dass ein Großteil des Hotels seit Februar 2008 eine Baustelle ist.
Der damalige Eigentümer Steigenberger hatte das in die Jahre gekommene Hotel auf ein Fünf-Sterne-Niveau „aufrüsten” wollen und dafür 17 Millionen Euro einkalkuliert.
Zur Zeit nur 39 Zimmer
Doch schnell stellte sich heraus, dass Probleme bei der Statik und beim Brandschutz die Renovierungssumme auf 26 Millionen Euro hochtrieben. Zu viel für die Steigenberger-Gruppe, die das Hotel überraschend zum 1. April 2009 an die Berliner Mark-Hotel-Gruppe verkaufte. Die vermarktet den Duisburger Hof seitdem mit 39 Zimmern inklusive Suiten. Die restlichen knapp 70 Zimmer sind noch entkernt und harren der Sanierung.
„Zur Zeit stehen die Architekten vor großen Herausforderungen”, erklärte Melanie Schacker für die Hotelgruppe. Sie erarbeiten einen Plan, was wann wie in dem Gemäuer von 1927 renoviert werden soll. Denn sowohl Brandschutzrichtlinien als auch die Statik machen den Bauexperten Sorgen. Als nächstes steht bei den Eigentümern der Ausbau der Tagungsräume auf den Programm.
Fest steht, laut Melanie Schacker, dass das Hotelgebäude eigentlich Potenzial für 230 Zimmer hat. Ob diese nun tatsächlich am Ende der Sanierungsphase entstehen oder weniger, entscheidet laut Schacker unter anderem eine Umfeldanalyse, die in Arbeit ist. Auf jeden Fall plant Mark-Hotel als Eigentümer keine Aufrüstung des Hotels zur Fünf-Sterne-Herberge, wie es die Steigenberger Gruppe in der Vergangenheit geplant hatte. Melanie Schacker: „Das passt nicht ins Portefeuille der Hotelgruppe.” Fest steht auf jeden Fall der Termin für die Eröffnung des Ballsaals im „Duisburger Hof”. Ab 3. November darf dort wieder gefeiert werden.
© NRZ, 16.10.2009, Svenja Aufderheide
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