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Duisburg Innenhafen Aktuell                                                         Artikel vom 10.12.2009

 

 

Sponsoren legen nach

Umbau/Erweietrungsbau Museum Küppersmühle
Verzicht auf zehn Millionen Euro EU-Fördermittel beim Erweiterungsbau des Museums MKM. Am Donnerstag beginnt ein Testlauf mit einem stark verkleinerten Fassadenmodell.

Bei der Finanzierung des 40 Millionen Euro teuren Projekts „Erweiterungsbau Museum Küppersmühle” hat sich eine Veränderung ergeben. Nach Rücksprache mit Sponsoren und Stadt werde auf die rund 10 Mio Euro EU-Förderung verzichtet, so Marianne Wolf-Kröger vom Gebag-Vorstand. Die privaten Sponsoren haben erhöht.

Der Vorteil dabei: Ohne die Vorgaben, die mit der Bewilligung europäischer Fördermittel einhergehen, lasse sich die Auftragsvergabe erleichtern.

Schauen und lernen wollen die einen, schauen und staunen dürfen die anderen. Am Donnerstag, 10. Dezember, soll am Museum Küppersmühle ein – wenn auch deutlich kleinerer – Kubus auf die Höhe der Silo-Köpfe gehievt werden. Anhand des 4 x 8 x 4 Meter-Modells wollen Architekten und Konstrukteure unter anderem überprüfen, wie der künftige Erweiterungsbau mit seiner durchsichtigen, weiß gepunkteten Folienverkleidung und den dahinter liegenden Lochblechkassetten wirken wird. Für Schaulustige interessant: Ab Einbruch der Dunkelheit soll das Modell für etwa eine Stunde beleuchtet sein – und zwar genau so wie das ab Ende 2010 hoch droben thronende, 55 x 30 x 17 Meter große Original.

Der Testlauf mit dem Kubus-Modell hat mehrfach Sinn. So sollen die Montageabläufe der acht Gewerke (Stahl-, Metall- und Glasbau, Folienverarbeitung, Elektro, Wärmedämmung, Trockenbau) überprüft werden. Dazu steht die endgültige Festlegung zu Materialien, Oberflächen, Lochstruktur an. Und eben die Wirkung der Fassadenbeleuchtung. Etwa eine Woche lang soll das Testobjekt über dem Innenhafen hängen.

Sicher ist noch längst nicht, ob der rechteckige Erweiterungsbau „am Stück” oder eher in Teilstücken auf die Silos neben dem Museum Küppersmühle gesetzt wird. „Die Endplanung steht noch nicht”, sagte gestern Niels Schön, Architekt und Projektleiter beim Bauherrn Gebag. Dennoch gelte weiterhin der Herbst 2010 als Termin der Fertigstellung.

© NRZ Duisburg, 10.12.2009, Günter Putz


 



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