Der Erweiterungsbau der Küppersmühle wird nicht wie ursprünglich geplant im Kulturjahr 2010 fertig gestellt. Zumindest dieses Leuchtturmprojekt der Ruhr 2010 existiert erst ab 2011. Auf Grund der extremen Witterungsbedingungen im Winter konnten Schweiß- und Betonarbeiten nicht durchgeführt werden. Außerdem kam es, nach dem Verzicht auf EU-Fördergelder in Höhe von zehn Millionen Euro, durch neue Ausschreibungen der Bauarbeiten zu Verzögerungen im Zeitplan.
Die Eröffnung ist deshalb nach Aussage von Gebag-Pressesprecherin Katharina Schmeller erst für den 30. Juni 2011 geplant. Bereits im Dezember des letzten Jahres wurde die Wirkung der neuen Dachkonstruktion durch ein Musterbauteil getestet. "Das Experiment hat sich auf jeden Fall gelohnt. Das Fassadenmuster hat unter Beleuchtung starke Schatten geworfen", erklärte Schmeller. Bei der endgültigen Konstruktion werden daher einige Änderungen in der Verarbeitungsweise vorgenommen. Zur Zeit wird neben der Küppersmühle das Stahlgerüst des Kubus' gebaut. Es besteht aus Lochblechkassetten mit einer hinterlegten , Winddichtung und bildet die innere Fassade des Kubus'. Die äußere Fassade ist eine Folie mit ebenfalls runden Ausstanzungen. Diese Hülle dient dem Witterungsschutz und wird um die Stahlkonstruktion gespannt. Durch die verschiedenen Ausstanzungen in Blech und Folie enstehen bei Beleuchtung des Kubus' verschiedene Schattenwürfe. Der Kubus dient ab 2011 als zusätzliche Ausstellunsgfläehe für das Museum Küppersmühle.