The Curve

Foto: die developer - structure lab
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Eurogate wird zur Kurve

Besondere Ausblicke, direkte Wasserlage: Mit dem Gebäudeensemble „The Curve“ soll Duisburg ein neues architektonisches Aushängeschild am Innenhafen bekommen. „Ziel des Entwurfes ist eine maßgeschneiderte städtebauliche Form, die sich in die Konzeption des Innenhafens einpasst und die Besonderheit des Ortes hervorhebt“, erklärt Stefan H. Mühling, Geschäftsführer der Projektgesellschaft „die developer“, die für das Konzept verantwortlich ist und bereits Großprojekte wie den Kö-Bogen in Düsseldorf erfolgreich umgesetzt hat. Die bestehende Promenade wird dabei in dem Entwurf aufgenommen und weiter fortgesetzt.

Ausdrucksstark und vielseitig nutzbar

Durch das architektonische Konzept, das vom Düsseldorfer Architekturbüro Structurelab Architekten stammt, und die vorgesehenen Nutzungen wird eine lebendige, langfristige und damit nachhaltige Entwicklung des Standortes sichergestellt. Eine ausdrucksstarke, zusammenhängende Gesamtform mit hoher Identität und Wiedererkennbarkeit kennzeichnet den Entwurf. Das geplante Ensemble aus vier Gebäuden folgt dem Schwung der bestehenden Treppenanlage und bildet zugleich eine schützende Geste für Promenade und Hafenbecken. In der geschützten Lage des Hafenbeckens, umgeben von der breiten Treppenanlage, ergibt sich ein vielseitig nutzbarer Raum für Gestaltung, städtisches Leben, Events sowie Naherholung.

Bei „The Curve“ ist der Name Programm: Er beschreibt sowohl die städtebauliche Grundrissform sowie die Dachgeometrie und steht zugleich für den Schwung, die Dynamik und die Harmonie, die das Gebäudeensemble ausstrahlen soll. „Das Konzept ‚The Curve’ stellt einen wichtigen Baustein für die komplette Entfaltung des Duisburger Innenhafens dar und fügt sich in die Achsen der bestehenden Bebauung ein. Jetzt beginnt die Zukunft, wir wollen mit dem Projekt Duisburgs 4. Dimension starten“, erläutert Mühling.

Nachhaltige Belebung des öffentlichen Raumes

Städtebaulich kommt dem Ensemble eine ganz besondere Bedeutung zu: Es soll zum verbindenden Element zwischen den bereits bestehenden Gebäuden im Innenhafen werden und damit die Gestaltungskonzeption des Quartiers komplettieren. Auch funktional stellt „The Curve“ dabei einen wichtigen Knotenpunkt dar: Die Wasserpromenade wird verlängert, die westlichen Bürogebäude werden an den Innenhafen angeschlossen. Zugleich wird die Fußgängerbrücke zum Duisburger Altstadtpark und damit zur Innenstadt besser an den Innenhafen angebunden. Auf diese Weise rückt der Hafen näher an das Duisburger Geschehen. Die gute Sichtbarkeit sowohl von der Innenstadt als auch von der nahegelegenen Autobahn A40 verschafft dem Ensemble die Bedeutung eines Leuchtturmprojektes – es soll als neues Symbol des Standorts regional und überregional Strahlkraft entwickeln.

Das Konzept der Planer sieht eine qualitativ hochwertige und innenstadttypische Nutzungsdurchmischung aus Büroflächen, Wohnungen, einem Hotel sowie gastronomischen Betrieben im Erdgeschoss vor. „Im Zusammenspiel mit einer hohen Freizeit- und Aufenthaltsqualität am Wasser ist das der letzte fehlende Baustein am Duisburger Innenhafen“, betont Mühling. Das Konzept werde aufgrund der ganztägigen und sich ergänzenden Nutzungszeiten und der angesprochenen Zielgruppen für eine deutliche, zusätzliche und nachhaltige Belebung des öffentlichen Raumes im gesamten Innenhafen Duisburg sorgen. Oberbürgermeister Sören Link: „Ich bin überzeugt davon, dass mit diesem Nutzungsmix ein gelungener Abschluss der erfolgreichen Innenhafenentwicklung gelingen wird.“

Foto: die developer - structure lab
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Wohnen am Wasser mit besonderen Ausblicken

Eine besondere Rolle bei „The Curve“ soll das Wohnen am Wasser spielen. Vorgesehen sind 80 bis 100 Wohneinheiten mit Grundflächen zwischen 50 und 150 Quadratmetern. Großzügige Balkone zum Wasser hin sollen den zukünftigen Bewohnern besondere Ausblicke bieten. Aber auch die anderen Nutzungsarten profitieren von der Nähe zum Wasser, denn das architektonische Konzept sieht vor, dass sich die Gebäude zum Hafenbecken hin öffnen – die Fassaden sind hier transparenter ausgebildet.

Stadtentwicklungsdezernent Carsten Tum: „Gemeinsam mit den Fördermittelgebern des Landes ist es uns gelungen, durch eine gezielte Ansprache von potentiell in Frage kommenden Interessenten, heute einen anspruchsvollen Entwurf eines renommierten Projektentwicklers präsentieren zu können.“

Die Düsseldorfer Projektgesellschaft „die developer“, die auf hochwertige Projekte für Städte und anspruchsvolle Anlageprodukte für rendite- und qualitätsorientierte Immobilieninvestoren spezialisiert ist, hatte im Januar dieses Jahres ein indikatives Angebot für „The Curve“ gegenüber der Stadt Duisburg abgegeben. Im Februar ernannte die Stadt das Unternehmen zum Preferred Bidder. Der Realisierungszeitraum ist vor allem von den baurechtlichen und kaufvertraglichen Rahmenbedingungen abhängig. Möglichst bis Ende 2017 soll das Planungsrecht geschaffen werden, um einen Baubeginn bis 2018 zu ermöglichen. Die Fertigstellung wird voraussichtlich etwa 18 Monate nach Baubeginn erfolgen.

die developer
Die im Jahr 2008 gegründete die developer Projektentwicklung GmbH entwickelt als Investor, Bauherr und verantwortlicher Projektentwickler hochwertige Projekte für Städte und anspruchsvolle Anlageprodukte für rendite- und qualitätsorientierte Immobilieninvestoren. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung von gemischt genutzten Quartieren und städtebaulich integrierten Gesamtlösungen, Büro- und Geschäftshäusern in überdurchschnittlichen Lagen und großflächigen Einzelhandelsobjekten. Architektur wird bei sämtlichen Projekten des Unternehmens nicht als Mittel zum Zweck verstanden, sondern stets bei allen Projekten als identitätsstiftende Marke eingesetzt. Zu den bekanntesten Projekten von die developer zählen unter anderem der Kö-Bogen von Daniel Libeskind oder das Headquarter von L`Oreal in Düsseldorf. Die developer sind mit vielen Preisen für ihre Entwicklungen ausgezeichnet worden.

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