Duisburg mischt in der europäischen Start-up-Szene mit

07.04.2016

Duisburg und das Ruhrgebiet sind nicht nur in der Stahlindustrie, sondern auch bei vielen neuartigen Unternehmen ganz vorne mit dabei. Die Gründungsinitiative Innovation Duisburg (GRIID) sorgt dafür, dass das auch so bleibt – mit Kursen, Stammtischen und Wettbewerben. Die Initiative wird vom Land Nordrein-Westfalen unterstützt.

Was man für die Gründung braucht, berichtet Tobias Kollmann, Professor für BWL an der Uni Duisburg-Essen: Robustheit, Risikofreude, Kommunikations-, Führungs- und Präsentationstalent sowie Überzeugungskraft seien die wichtigsten Eigenschaften für angehende Gründerinnen und Gründer. Kollmann hat an der Erstellung des European Startup Monitor mitgewirkt und kennt sich somit bestens in der Materie aus. Laut dem Monitor sind die deutschen Gründer überdurchschnittlich zufrieden mit ihrer Situation.

Ein Duisburger, der allem Anschein nach die richtigen Fähigkeiten mitbrachte, ist der Arzt Dr. Uso Walter. Er gründete das Start-up mynoise.de, das Therapiemöglichkeiten für Menschen mit chronischem Tinnitus anbietet. Kürzlich belegte das junge Unternehmen den zweiten Platz beim Londoner Get-in-the-Ring-Wettkampf und konnte wertvolle Kontakte zu Investoren knüpfen. Bei mynoise.de können Tinnitus-Patienten eine Sound-Datei herunterladen, die auf die Frequenz ihres Tinnitus abgestimmt ist und bei regelmäßigem Hören die Nervenfasern um diese Frequenz herum stärkt. Walter ist bereits in Gesprächen mit den Krankenkassen, damit diese in Zukunft die Kosten der Therapie übernehmen.



Wer selber ein Start-up gründen möchte, kann sich zum Beispiel an GRIID oder an die Beratung Merkur wenden, um Unterstützung zu bekommen. Hier werden Kurse zum Businessplan, zum Marketing und zu vielen weiteren Dingen angeboten. Natürlich braucht es vorher aber auch eine gute Idee. Sonst bringt alle Planung nichts. Wenn Idee und Businessplan stehen, sollte man eine überzeugende Homepage erstellen, um das Unternehmen zu präsentieren. Diese kann man z.B. bei 1&1 hosten lassen. Auch Onlineshops lassen sich hierüber aufbauen und betreiben. Am wichtigsten für die erfolgreiche Webseite, erklärt t3n, ist es, sich im Klaren darüber zu sein, was man mit der Seite will, und dieses Ziel ehrgeizig zu verfolgen. Der zweite wichtige Faktor ist die Zielgruppe. Wer ist sie überhaupt und wie kann sie am besten angesprochen werden? Und dann heißt es: Testen, Feedback berücksichtigen, wieder testen und Idee und Seite optimieren. So können Investoren an Land gezogen und Kunden gewonnen werden.

  • Kinderdisco am Innenhafen

    Im Explorado Kindermuseum tanzen Kinder mit den DJs Marian und Max in den Mai! Die Jungs legen am 30. April zum ersten Mal bei der Kinderdisco im Mitmach-Museum auf.

  • Entspannung und Abwechslung im Innenhafen

    Der Sommer hat bereits seine ersten Akzente gesetzt. Dies ist auch am Innenhafen nicht spurlos vorübergegangen. Schon seit den Osterferien hatten viele Restaurants und Cafés entlang des Hafenbeckens ihre Außenbereiche geöffnet.

  • Feiertage nutzen und Urlaubsbrücken bauen

    Mit minimalem Einsatz ein Maximum an Urlaub herausholen: Das alltours Reisecenter am Duisburger Innenhafen verrät, wie es geht.



  • Dritter PKF China Talk in Duisburg

    PKF Fasselt Schlage hat mit dem Schwerpunktthema „Personalbeschaffung und Personalmanagement“ zum dritten Mal den „PKF China Talk“ ausgerichtet.

  • Duisburger Stars & Sternchen

    Duisburg ist unter anderem für den Innenhafen bekannt, welches ein moderner Ort zum Leben und Arbeiten ist. In der Freizeit laden der nahegelegene See und seine Umgebung, die Sechs-Seen-Platte, zur Erholung und sportlicher Aktivität im Freien ein. Die Ruhrpott-Metropole kann außerdem eine Reihe von deutschlandweiten und sogar internationalen, prominenten Persönlichkeiten vorzeigen.