Duisburg soll Drehkreuz für Importkohle werden

Der weltweit größte Binnenhafen rüstet sich für die Zukunft. Inmitten des Ruhrgebiets gelegen soll Duisburg zum größten deutschen Umschlagplatz für Importkohle werden. Die Förderung von Steinkohle wird hierzulande im Jahr 2018 eingestellt. Da jedoch auch darüber hinaus eine hohe Nachfrage bestehen bleibt, wird Steinkohle in hohem Maße importiert. Der Duisburger Hafen möchte von dieser Entwicklung profitieren und plant gemeinsam mit der DB Schenker in den nächsten Jahren eine Verdoppelung der Kapazität.

Kräftiges Wachstum bei Energieträgern

Derzeit werden im Duisburger Hafen rund sechs Millionen Tonnen Importkohle für die deutschen Kohlekraftwerke umgeschlagen. Nach der geplanten Erweiterung soll der am Rhein gelegene Hafen sich zum zentralen Lager- und Verteilungsplatz importierter Steinkohle in Deutschland werden. Diese gelangt in erster Linie aus Südamerika, Australien und Südafrika über den Hafen Rotterdam nach Duisburg. Hier wird sie dann umgeschlagen und an die deutschen Kraftwerke verteilt. Neben der Steinkohle sieht man vor allem bei Biomasse ein großes Wachstumspotenzial. Diese wird beispielsweise in Form von Holzschnitzeln zur Stromgewinnung genutzt. Es wird erwartet, dass dieser Bereich sich zu einem der am stärksten wachsenden Zukunftsmärkte entwickeln wird. Vom Wachstumsmarkt Energieträger können auch Anleger profitieren. Forex Broker ermöglichen den lukrativen Handel mit Rohstoffen aller Art. Nähere Informationen hierzu finden sich unter www.forexhandel.org

Neues Terminal bereits in Betrieb

Im Februar wurde bereits ein neues Terminal eröffnet, mit welchem sich große Maschinen und andere schwere Bauteile auf die Flussschiffe verladen lassen. Das sogenannte „Heavy Lift Terminal“ wird von der Hafen AG gemeinsam mit anderen Unternehmen betrieben. Neben der Organisation des Transports hat die Gesellschaft auch spezielle Eisenbahnwaggons entwickelt, die solche schweren Bauteile transportieren können. Dadurch gehören nächtliche Schwertransporte auf der Straße der Vergangenheit an.

Positiv hat sich zudem die seit drei Jahren angebotene Verpackung von Maschinen entwickelt. Die Duisburg Packing Logistics ist mittleweile zu einem der Marktführer in diesem Bereich geworden. In der vor kurzem eröffneten Halle werden auf 5.000 Quadratmetern Industrieanlagen verpackt und für den Transport nach Übersee vorbereitet. So wurde beispielsweise ein Förderturm mit 65 Metern Höhe nach Sibirien verschickt.

Beratungsgesellschaft für internationale Projekte

Die Experten des Hafens setzen ihr geballtes Know-how mittlerweile auch in einer Beratungsgesellschaft ein. Diese betreut internationale Projekte wie die Neueröffnung eines Containerterminals im Irak. Dazu unterstützt die Gesellschaft gleiche mehrere Hafenprojekte in Brasilien mit ihrem Wissen. So soll beispielsweise der südlich von Sao Paulo gelegene Hafen Porto des Santos erweitert werden. Geplant ist die Instandsetzung von 34 brasilianischen Häfen, welche zudem über Schiff mit dem Landesinneren verbunden werden sollen. Ein Teil der darüber abgewickelten Exporte soll zukünftig auch in Duisburg ankommen.

  • Ein Auto für jeden Auszubildenden

    Mit einem ungewöhnlichen Angebot richtet sich die Faktorei an junge Menschen, die einen Ausbildungsplatz in der Gastronomie suchen und tritt damit quasi die Flucht nach vorne an.

  • Besucherschule von Bazon Brock

    Am 9. Juli 2017, um 14 Uhr, und am Sonntag, dem 27. August 2017, um 11 Uhr, haben Besucher Gelegenheit, sich auf die Denkabenteuer von Bazon Brock und auf die Ausstellung von Erwin Wurm einzulassen.

  • Taucher reinigen den Innenhafen Duisburg

    Am 8. Juli waren wieder Sporttaucher im Innenhafen aktiv. In diesem Jahr waren über 20 Taucher aus verschiedenen Vereinen im Wasser und haben Tauchgänge von bis zu 93 Minuten gemacht, bei denen sie in den mitgeführten Netzen Unrat vom See-/Beckenboden gesammelt haben.

  •  1. Red Bull Student Boat Battle im Innenhafen

    Helme auf, Leinen los: Zum ersten Mal fand das Red Bull Student Boat Battle im Duisburger Innenhafen statt. Am 13. Juli ließen 48 Studenten in 16 Teams der Universität Duisburg-Essen, die seit jeher bestehende Rivalität der Uni-Städte Essen und Duisburg auf humorvolle Art wieder aufleben.