Duisburger Wirtschaft: Potenzial im Online-Handel nutzen

18.08.2017

Michael Schulze, Redakteur beim unabhängig-kritischen Nachrichten-Blog xtranews.de ging vor kurzem der Frage nach, ob das Ruhrgebiet und Duisburg wirtschaftlich bereits abgehängt sind. Man beobachte, dass in der Region traditionelle Industrien verschwinden und sich die modernen Branchen noch stark zurückhalten. Erkennbar sei dies am aktuellen Jobmangel, der geringen Zahl an Start-ups und Neugründungen sowie der Abwanderung von Fachkräften in die Zukunftsregionen des Landes, zu denen Duisburg nicht gehöre.

Der Einzelhandel fasse inzwischen kaum noch Fuß in der Stadt, Großfilialen seien allgegenwärtig. Da ein Großteil der potenziellen Kunden aber sowieso in den Online-Handel abwandere, sei der klassische Filialhandel generell am Verlieren. Jedoch gehöre Duisburg trotz dieses pessimistischen Status quo zu den Städten im Ruhrgebiet, denen man eine schnelle und baldige Besserung zutraut. Der Lösungsweg für die vorherrschenden Missstände sei dabei klar vorgezeichnet: die Hinwendung zur digitalen Wirtschaft. Entsprechende Kooperationsprojekte sind schon in vollem Gange. Doch auch das Thema Internet-Shopping muss optimistischer und offener angegangen werden, als es aktuell der Fall ist.

Shopping im Netz immer praktischer

Das Online-Shopping erfreut sich ungebrochener Beliebtheit. Laut einer repräsentativen Umfrage des Cashback-Anbieters Shoop.de vom Juni 2017 kaufen 80 % der Deutschen oft oder sogar regelmäßig im Internet ein. Dank der zahlreichen Vorzüge des E-Commerce gehören inzwischen auch kleinste Besorgungen dazu. Es gibt fast kein Produkt und keine Dienstleistung, die nicht auf diesem Wege zugänglich ist. Ein wichtiger Faktor dafür war und ist die stetig zunehmende Intelligenz der Suchmaschine Google. War sie ehemals noch von der Eingabe klarer Schlüsselbegriffe abhängig, kann die Mega-Suchmaschine inzwischen extrem komplexe Anfragen verarbeiten. Produkte und Antworten liefert sie als sogenannte “Snippets” direkt in den Suchergebnissen. Dank der praktischen Bedienbarkeit gestaltet sich die Online-Recherche nach Mode, Lebensmitteln, Neuwagen, Laptops etc. heute um ein Vielfaches einfacher und schneller, da die benötige Anzahl von Klicks bis zum Kauf stark reduziert wird.

Google-Suche intelligent wie nie

Sucht man bei Google zum Beispiel so etwas Spezifisches wie “blaue Damen Capri Hose Länge 38 online kaufen“, erhält man als Ergebnis augenblicklich Spezial-Shops wie Long Tall Sally, dessen perfekt zur Suchanfrage passende Kleidungsstücke gut sichtbar auf der rechten Seite samt Bild und Preis angezeigt werden und direkt anklickbar sind. Ebenso simpel funktionieren so außergewöhnliche Suchanfragen wie “wo kann ich einen Metalldetektor in Duisburg mieten“. Der Google-Algorithmus erkennt alle relevanten Parameter der intuitiv eingegebenen Frage, einschließlich der Art des gesuchten Produkts (Metalldetektor), des gewünschten Orts (Duisburg) sowie der gewünschten Transaktion (Miete) und verweist kurzerhand auf “Europas größtes Mietportal” erento.com. Dabei sieht man schon am Suchergebnis, ob und wie viele Angebote in der Stadt vorhanden sind.

Internet-Einkauf mit lokalem Geschäft verbinden

Google ist es also zu verdanken, dass Käufer für ein bequemes Shopping-Erlebnis in den meisten Fällen zum Online-Kauf tendieren. Dies muss aber keinesfalls schlecht sein. Studien zeigen nämlich, dass der Einkauf im Internet den klassischen Kommerz nicht wirklich verdrängt, sondern vielmehr eine wechselseitige Beziehung mit ihm eingeht. So recherchieren viele Interessenten online (zum Beispiel nach Preisvergleichen), erwerben das gesuchte Produkt dann aber im Laden an der Ecke. Umgekehrt ist das deutlich seltener der Fall. Gleichzeitig liefert Google mit “Local” ein wirksames Werkzeug, um mithilfe der digitalen Medien auch das Offline-Geschäft zu fördern. Denn laut dem Unternehmen sind 80 % aller Suchanfragen per Handy lokalspezifisch. Das bedeutet, dass Nutzer gezielt nach Dienstleistungen und Angeboten in ihrer direkten Umgebung suchen – eine Zielgruppe, die man mit ortsbezogener Internetwerbung erreichen kann.

  • Am Corputius Platz entsteht ein Museumsgarten

    Im Bereich des Innenhafens wird der Museumsgarten zu einem ca. 2.000 qm großen Klostergarten mit Heilkräutern, Wildblumen und einer Streuobstwiese umgebaut.

  • Kostenlose Führungen im MKM

    Zur neuen Wechselausstellung Bernd Koberling Werke 1963–2017 erweitert das Museum Küppersmühle sein kostenloses Führungsangebot. Bis zum 28. Januar 2018 können Besucher jeden Mittwoch, Freitag und Samstag ins Malerei-Universum des Künstlers eintauchen.

  • PKF Fasselt Schlage zeichnet Absolventen aus

    Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PKF Fasselt Schlage hat zum 17. Mal den FASSELT Förderpreis verliehen. In Anwesenheit von Oberbürgermeister Sören Link wurden sechs Absolventen der Universität Duisburg-Essen für ihre herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten geehrt.

  • 33 Länder, 5 Kontinente, 200 Restaurants

    Die Restaurant-Kette Vapiano setzt ihren Expansionskurs mit der 200. Restaurant-Eröffnung fort. Am 1. Dezember öffnete das erste Vapiano Restaurant im dänischen Kopenhagen im Tivoli, dem international bekannten Vergnügungs- und Erholungspark, seine Türen.

  • Teilsperrung der Schifferstraße

    Ab Dienstag, 5. Dezember muss eine Fahrspur der Schifferstraße zwischen Am Innenhafen und Five Boats wegen Bauarbeiten zur Vorbereitung des Neubaus The Curve gesperrt werden.