Elektrisch Tanken am Innenhafen

Reine Elektrofahrzeuge sind die Zukunft, ganz besonders im Stadtverkehr. Weit verbreitet sind die umweltfreundlichen Vehikel aber noch nicht, was nun durch eine einfachere Struktur an den Ladestationen hier in Duisburg geändert werden soll. Der Betreiber der sechs Ladestation, die Stadtwerke Duisburg, erlaubt ab sofort die Bezahlung per SMS. Das ermöglicht nun fast jedem die Benutzung der Ladenstationen, von denen eine am Innenhafen steht. Zuvor konnte man sie nur verwenden, wenn man bereits Kunde bei den Stadtwerken Duisburg war. Eine Vertragliche Bindung oder etwas dergleichen ist nun nicht mehr nötig. Alles was man nun braucht ist ein Mobiltelefon.

„Elektromobilität soll so einfach und flexibel wie möglich sein”, heißt es seitens der Stadtwerke. Die die sechs Ladestationen der Stadtwerke (Innenhafen, Landhaus Milser, MSV-Stadion, Rathaus und Stadthaus) werden übrigens schon seit 2010 betrieben. Für Kunden der Stadtwerke Duisburg ist und bleibt die Benutzung dieser auch erstmal kostenlos, zumindest bis Ende des Jahres. Alle anderen zahlen 3,95 Euro die Stunde, zuzüglich der regulären SMS-Gebühren für die Bezahlung. Bisher wurde das kostenlose Angebot dankend angenommen. Ganze 133 verschiedene Nutzer luden rund 2900 Mal hier ihr Elektrofahrzeug auf. Die Dauer des Ladevorgangs kann dabei stark variieren. Je nach Leistung kann das zwischen 30 Minuten und 6 Stunden dauern.

Immerhin kommt dann der Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien, aus Wasserkraft um genau zu sein. An sich ist das Angebot der Stadtwerke wirklich vorbildlich und könnte den ein oder anderen zum Kauf eines Elektrofahrzeuges anregen. Zwar sind die Preise für reine Elektrofahrzeuge alles andere als günstig, die Unterhaltskosten sind dagegen verschwindend gering. Eine Anschaffung könnte sich also dennoch rechnen, für alle die viel im Stadtverkehr unterwegs sind. Wem es trotz alle dem am Bargeld fehlt, kann natürlich auch ein Elektrofahrzeug finanzieren. Autokredite wie diesen, gibt es meist zu guten Konditionen. Das kann selbst bei einem geringem bis durchschnittlichen Einkommen aufgrund der niedrigen Unterhaltskosten sinnvoll sein.

Zumal ein Elektrofahrzeug ja nicht zwangsläufig ein ausgewachsenes Auto sein muss. Richtig günstig sind beispielsweise Elektroroller bis 45 km/h, oft schon für um die 1000 Euro. Ein Zwischenstufe bilden Fahrzeuge wir der Renault Twizy, der eigentlich als Quad zugelassen ist, dann aber doch etwas von einem Kleinwagen hat. Die Quad-Zulassung erlaubt es sogar schon 16 Jährigen den Twizy zu fahren., vorausgesetzt man entscheidet sich für die 5 PS Variante. Der Twizy mit einem 18 PS starken Motor erfordert dann schon einen normalen B-Führerschein. Da der Twizy schon seit 2012 in Deutschland erhältlich ist, finden sich viele Gebrauchte.

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