Food-Trucks erobern Duisburg

04.07.2018 - 12:34 Uhr

Seit einigen Jahren rollen sie über Deutschlands Straßen und bescheren Besuchern Gaumenfreunden auf Festivals, Märkten und Außenveranstaltungen. Die Idee der sogenannten “Food-Trucks” stammt aus den USA, wo sie bereits ein fester Bestandteil der Esskultur sind. Mit frischem und innovativem Street-Food begeistern Food-Trucks auch die Duisburger. Für Quereinsteiger bieten sie einen relativ unkomplizierten Einstieg in die Gastronomie.

Hochwertige Zutaten, kreative Ideen

Food-Trucks bieten schnelle Mahlzeiten “auf die Faust” an, die mit typischen Imbissgerichten wenig gemeinsam haben. Bei der Herstellung der Speisen setzen die Betreiber auf frische, biologische und regionale Zutaten und liegen daher preislich höher als gängige Fast-Food-Anbieter. “Schnell, aber hochwertig” – so lauten viele Food-Truck-Konzepte. Mittlerweile existieren über 2.000 von ihnen in Deutschland. In Duisburg konnte man sich kürzlich bereits zum zweiten Mal auf dem “Street Food & Music Festival” im Innenhafen durch die Angebotsvielfalt schlemmen. Auch bei kommenden Events wie “Duisburg karibisch” oder bei Veranstaltungen im Landschaftspark werden die rollenden Essenswagen den Großteil des Gastronomieangebots ausmachen.

Für den Erfolg verantwortlich ist unter anderem die Tatsache, dass theoretisch jeder Interessierte einen solchen Truck betreiben kann. Viele machen sich den Trend zu Nutze, um den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen. Hierzulande sind 80 Prozent der Betreiber von Food-Trucks Quereinsteiger und keine ausgebildeten Gastronomen. Für den Erfolg maßgeblich ist neben einem originellen und leckeren Speisenangebot auch die richtige Ausstattung und Aufmachung des Fahrzeugs. Wichtig ist, sich von anderen Mitbewerbern abzugrenzen, beispielsweise mit einer individuellen Truckgestaltung oder personalisierten Verpackungsbechern und Tischaufstellern, die man speziell für die Gastronomie in Online-Druckereien in vielen Ausführungen bestellen kann.

Von “Pulled Pork” bis “Cake Pops”

Grundsätzlich benötigt man für den Betrieb eines Food-Trucks die gleichen Genehmigungen wie jeder Gastronomiebetrieb und unterliegt auch ähnlichen Auflagen. Trotzdem besteht die Möglichkeit, mit einem gemieteten Truck ein Konzept vorübergehend auszuprobieren, bevor man viel Geld in ein Gewerbe investiert. Im Gegensatz zu einer regulären Gaststätte, entfallen bei einem eigenen Truck die regelmäßige Pacht und die Kosten für eine teure Einrichtung.

Hinsichtlich des Speisenangebots sind die unbestrittenen Klassiker gegrillte Gerichte wie Burger, Pulled-Pork-Sandwiches oder Spare Ribs. Verkaufen lässt sich aus Food-Trucks heraus allerdings so gut wie alles. Leichte und frische Lunchgerichte für die Mittagspause wie Salate, Suppen oder Wraps sind vor allem in Gewerbevierteln bei Angestellten sehr beliebt. Neben herzhaften Speisen sind auch süße Speisen wie Crêpes, Cup Cakes oder Cake Pops erfolgreich.

Food-Trucks konzentrieren sich in der Regel auf den Verkauf einer einzigen Speisenart. Vor allem auf Street-Food-Festivals zahlt es sich aus, ein Nischenprodukt zu verkaufen, denn die Veranstaltungen werden gerne von Besuchern genutzt, um neue Gerichte auszuprobieren. Qualität kommt vor Quantität – was zählt, sind leckere und hochwertige Speisen jenseits des üblichen Standard-Fast-Foods.

Nächster Street-Food Markt am Innenhafen vom 03. bis 05. August 2018



  • Hannover Leasing verkauft Five Boats

    Die Hannover Leasing hat das Bürogebäude Five Boats im Innenhafen für rund 65 Mio. Euro verkauft. Neuer Eigentümer ist die Süddeutsche Krankenversicherung.

  • Eine kleine Weltreise der Kohle

    Am Sonntag, 16. September um 16 Uhr zeigt das Museum Küppersmühle in der aktuellen Wechselausstellung Kunst & Kohle – Hommage an Jannis Kounellis ein Figurentheaterstück.