Haben Kryptowährungen wie Bitcoin eine Zukunft?

01.07.2019

Vor mehr als einem Jahrzehnt wurde weltweit die erste digitale Währung eingeführt. Obwohl inzwischen weitere Kryptowährung auf den Markt kamen, ist der Bitcoin heute nach wie vor das führende virtuelle Zahlungsmittel.

Die Weiterentwicklung von Cyberwährungen

Über die Weiterentwicklung von Cyberwährungen wird in den Medien häufiger berichtet. Der Bitcoin gilt als sichere Währung, da dieser auf der Blockchain-Technologie basiert. Innerhalb der fälschungssicheren, dezentralen Datenstrukturen, sogenannter Blöcke, können alle Transaktionen mithilfe kryptografischer Verfahren genau protokolliert werden. Zuvor werden die virtuellen Geldeinheiten dezentral in einem Rechnernetzwerk geschürft. Das Cybergeld wird in Wallets (digitalen Brieftaschen) verwaltet. Der Bitcoin unterliegt starken Kursschwankungen. Im Zuge vermehrter Nachfrage hatte sich der Wert der Kryptowährung im Jahr 2017 zunächst verzwanzigfacht. Bereits am Jahresende 2017 war jedoch erkennbar, dass sich eine spekulative Blase bei dem virtuellen Zahlungsmittel gebildet hatte. Die Zukunft von Bitcoin wird von Fachleuten aus Wirtschaft und Finanzen unterschiedlich beurteilt. Viele Experten sind der Meinung, dass der Bitcoin in nächster Zukunft keine Alternative zum Papiergeld darstellt. Demnach erfüllt die virtuelle Währung wesentliche Geldfunktionen nur unzureichend. Für den herkömmlichen Wirtschaftsverkehr bei Transaktionsvorgängen ist der Bitcoin aufgrund relativ hoher Gebühren und langsamer administrativer Abwicklung eher ungeeignet. Beim Innenhafenlauf 2019 am Duisburger Innenhafen, der am 31. August 2019 stattfindet, können Dienstleistungen sowie Speisen und Getränke noch nicht mit Kryptowährungen bezahlt werden. Im Internet wird der Bitcoin bereits von zahlreichen Online-Händlern als Zahlungsmittel akzeptiert. Aufgrund der hohen Kursschwankungen lohnt sich das Bezahlen in Kryptowährungen nicht immer. In letzter Zeit kam es häufig zu unvorhersehbaren Kurseinbrüchen.

Häufige Kursschwankungen

In vielen Ländern sind derzeit Bestrebungen im Gange, Kryptobörsen und Geschäfte mit Kryptowährungen zu regulieren. Der Wert von Bitcoin ändert sich häufig. Dennoch sind viele Fachleute davon überzeugt, dass das virtuelle Geld zur Weltwährung der Zukunft werden könnte. Vor einer Investition in Bitcoins sollte jedoch sorgfältig recherchiert werden, ob sich die Finanzgeschäfte mit der Cyberwährung wirklich lohnen. Der entstandene Hype um den Bitcoin hat auf vielen Finanzmärkten zu Höchstpreisen geführt. Trotz einiger Kursschwächen gibt es Hinweise, dass sich der Kauf von Bitcoins lohnt. Wer eine Investition in die virtuelle Währung erwägt, sollte sich zuvor ausführlich darüber informieren. Der Kurs vom Bitcoin und anderen Kryptowährungen hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Ausschlaggebend sind neben aktuellen Marktentwicklungen auch mögliche Regulierungen, die sich nachteilig auf die Kursentwicklung auswirken können. Darüber hinaus empfiehlt es sich, vor einer Investition die Kurse wichtiger Weltwährungen im Auge zu behalten, da diese den Bitcoin-Kurs beeinflussen. Falls sich der Bitcoin tendenziell negativ entwickelt, besteht die Möglichkeit, die eigenen Anteile zu verkaufen, um keine größeren Verluste hinnehmen zu müssen. Ob der Bitcoin sich auf den internationalen Finanzmärkten durchsetzen und möglicherweise sogar den US-Dollar als Zahlungsmittel ablösen kann, ist hingegen pure Spekulation.

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