Hansegracht verliert schon wieder Wasser

31.10.2013 - 18:17 Uhr

Angefangen hatte alles im Juni, als der Wasserspiegel der Hansegracht sank und sank. Schnell war klar: Es gibt ein Leck, 20 Zentimeter groß auf dem Boden in der Nähe des Brückenbereichs. Da seit 2011 die Wirtschaftsbetriebe (WBD) für die Wasserflächen im Innenhafen zuständig sind, beauftragten sie eine Firma damit, wieder für eine dichte Gracht zu sorgen und die mineralische Bodenabdeckung in dem Bereich auf Vordermann zu bringen. Kostenpunkt damals: 300 Euro. Doch im August begann das Spiel von neuem. Der Wasserspiegel sank und sank und sank, bis vom Wasser keine Spur mehr da war. Erneut tat sich den Fachleuten im Bereich der Brücke, gar nicht so weit vom ersten Loch, ein weiteres Loch auf. Dieses zweite Loch wurde im September aufwenig repariert.



Zuerst wurde der Schieber zum Hafenbecken hin geöffnet, damit die Gracht komplett leer laufen konnte. Die Fische wurden in das Innenhafenbecken umgesiedelt. Dann wurden im Bereich der Schadensstelle links und rechts Sandsäcke aufgestapelt und ein Rohr verlegt, damit dass das Wasser aus der Hansegracht in den Innenhafen fließen konnte.

Bilder der Reparaturarbeiten

Anschließend wurde unter dem Brückenbereich eine Schicht aus Dernoton, eine abdichtende Tonfertigmischung aus Mineralien, aufgetragen und mit einem Rüttler verdichtet. Anfang Oktober hieß es dann wieder Wasser marsch. Und jetzt das! Zur Zeit wird der Verlust mit einer Pumpe aus dem Hafenbecken ausgeglichen.



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