Im Süden Duisburgs steigen die Immobilienpreise

28.01.2016

Was ist die beste Wohnlage in Duisburg? Orientiert man sich an den Immobilienpreisen, dann sind die Stadtteile im Süden Duisburgs am beliebtesten. Doch wer dort Eigentum erwerben möchte, sollte nicht nur auf den Preis achten. Denn auch in beliebten Vierteln wie Rahm, Huckingen oder Duissern müssen zukünftige Hausbesitzer zum Teil Kompromisse eingehen, was die Belastung durch Industrie und Verkehr, das Angebot an Freizeitmöglichkeiten sowie eine gute Verkehrsanbindung betrifft.

In Duisburg scheinen die Immobilienpreise auseinanderzudriften: Während Familien für ein Einfamilienhaus in Duissern, Huckingen und Buchholz zwischen 2000 und 3500 Euro pro Quadratmeter zahlen, müssen sie in Beeck lediglich 984 Euro/m² investieren. Auch in Marxloh sind Immobilien noch für einen Schnäppchenpreis zu haben. Ein Grund für diese Entwicklung: Ortsteile wie Beeck, Marxloh und Meiderich gelten als tiefstes Ruhrgebiet, weil sie noch stark von der Montanindustrie geprägt sind. Hausbesitzer, die in dieser Lage ihr Eigentum verkaufen wollen, müssen sich somit auf einen niedrigen Erlös einstellen. Eigentümer im ländlichen Süden Duisburgs hingegen können den Angebotspreis hoch ansetzen und von den gestiegenen Immobilienpreisen im Süden profitieren. In den folgenden Vierteln bestehen momentan die besten Verkaufschancen:

Rahm
Auch wenn das Neubaugebiet Rahm West wegen seiner schlechten Verkehrsanbindung in die Schlagzeilen geraten ist – der historische Ortskern Alt-Rahm hat sich seinen Charme bewahrt, weshalb Rahm auch als das Vorzeigeviertel im Duisburger Süden gilt. Dadurch lassen sich Häuser dort noch unproblematisch verkaufen. Auch wegen der Nähe zu Düsseldorf ist der Stadtteil heiß begehrt – hier sind die Immobilienpreise zwar hoch, aber immer noch niedriger als in der Landeshauptstadt.

Huckingen
Der Stadtteil Huckingen überzeugt nicht nur durch seine Naherholungsgebiete, sondern auch durch die Infrastruktur: Zur nördlichen Düsseldorfer Stadtgrenze sind es nur wenige Minuten; der internationale Flughafen Düsseldorf ist in weniger als 30 Minuten mit dem Auto zu erreichen. In diesem Viertel leben viele Familien im Grünen: Der Biegerpark sowie die drei Seen im Osten Huckingens laden zu Schwimmausflügen ein. Einer der wichtigsten Duisburger Veranstaltungsorte, der Steinhof, ist fußläufig gut zu erreichen. Auch der große Verbrauchermarkt, mehrere Restaurants und das Malteser Krankenhaus St. Anna machen den Stadtteil so begehrt: Hier sind die Duisburger Immobilienpreise vergleichsweise am höchsten.

Duissern
Duissern grenzt im Norden an die Ruhr und im Osten an den knapp 80 Meter hohen Kaiserberg. Schon früh war dieser Stadtteil ein bevorzugtes Siedlungsgebiet: Vor 10.000 Jahren haben Rentierjäger dort Wildherden in den Auen von Rhein und Ruhr beobachtet. Besonders das Kaiserberg-Viertel ist inzwischen als Wohngebiet begehrt und geprägt von Villen und Einfamilienhäuser. In unmittelbarer Nachbarschaft liegt der Duisburger Zoo, der kleine und große Besucher gleichermaßen begeistert. Zudem machen auch der Botanische Garten wie auch das “Gasthaus “Lindenwirtin”“:http://www.duisburgs-lindenwirtin.de den Ortsteil reizvoll.

In den genannten Vierteln ein finanzierbares Haus zu finden, kann eine komplizierte Aufgabe sein: Um den bestmöglichen Preis in der besten Lage zu erzielen, braucht man nicht nur viel Sachverstand, sondern auch Zeit. Professionelle Makler, die man bspw. über das Online-Portal von Karänke Immobilien beauftragen kann, übernehmen bei Bedarf den Großteil der Arbeit – wie etwa den Verkaufswert einzuschätzen und Besichtigungen zu organisieren.

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