• Neue Azubis bei der Novitas

    25 junge Frauen und Männer haben am 1. August bei der Novitas BKK ihre Ausbildung begonnen und werden zu Sozialversicherungsfachangestellten, Kaufleuten im Gesundheitswesen, Kaufleuten für Büromanagement und Fachinformatikern für Systemintegration ausgebildet.

  • Schauinsland-Reisen mit neuen eigenen Hotels

    Drei Insektenhotels auf dem Gelände des Reiseveranstalters Schauinsland-reisen sind bezugsfertig. Jetzt fehlen nur noch die kleinen, summenden Gäste.

Re-Commerce: Der Recycling-Boom geht weiter

© istock.com/Bet_Noire
© istock.com/Bet_Noire

Altes geschickt wiederzuverwerten, ist in Deutschland keine Neuheit mehr. Secondhandläden und Upcycling stehen hoch im Kurs. Kein Wunder, dass nun auch der Re-Commerce boomt. Doch was ist das eigentlich genau?

Re-Commerce für verminderten Rohstoffbedarf und Einfachheit


Alte T-Shirts, nie gelesene Bücher oder DVDs, die schon lange nicht mehr angesehen werden – all diese Dinge landen bei den meisten Haushalten im Müll. Wertvollere Gegenstände wie Computer oder Schmuck werden schon eher mal weiterverkauft. Doch meist sind die Wege mühsam. Selbst auf Ebay muss Zeit in die Produktbeschreibung und den Verkauf gesteckt werden. Das ist vielen zu anstrengend, sodass die meisten Menschen sich überhaupt nicht die Mühe machen, ungenutzte Habseligkeiten weiterzuvermitteln. Dabei lassen sich gerade Elektronik, Kleidung und andere Gebrauchsgegenstände ideal weiterverkaufen. Hier kommen nun bequeme Re-Commerce Plattformen ins Spiel.


Das ist Re-Commerce


Der Begriff setzt sich zusammen aus dem bereits bekannten E-Commerce und Re- (aus dem Englischen für wieder). Alternativ wird auch der Term Reverse Commerce verwendet. Dabei handelt es sich um Anbieter, die über Online-Kanäle gebrauchte Gegenstände aufkaufen, um diese später wieder zurück auf den Markt zu führen. Meist findet der Ankauf zu festgelegten Preisen statt und sogar defekte Geräte werden angenommen. Einige Anbieter wie Momox ermutigen sogar dazu, beschädigte Ware mitzusenden, die dort dann fachgerecht recycelt werden kann.


Dieser Prozess wird dem Verkäufer so einfach wie möglich gemacht: Pakete werden kostenlos zu Hause abgeholt, Barcodes können direkt eingescannt werden und auch aufwendige Produktbeschreibungen fallen weg. Nach ausführlichen Begutachtungen und einem Refurbishing der Waren werden diese wieder zurück auf den Markt gebracht. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten: So wird hochwertige Mode bei Rebelle direkt im zugehörigen Onlineshop verkauft, nachdem die Echtheit der luxuriösen Markenware von Experten überprüft wurde – selbst bei der Preisfindung unterstützt das Portal im Übrigen seine Kunden. Andere Unternehmen geben die Produkte an stationäre Händler oder Amazon weiter. Dies macht es auch Interessierten einfach, Elektronik und vieles mehr im Internet gebraucht zu kaufen. Besonders für die Kunden also eine bequeme Angelegenheit.


Berechtigter Boom? – Das sind die Vorteile des Re-Commerces

Zum einen geht es darum, den Wiederverkauf von Produkten so einfach zu gestalten wie den Kauf von Neuware in Zeiten der Onlineshops. Aber auch die ökologischen Vorteile werden von Befürwortern häufig hervorgehoben. Je mehr Waren, besonders elektronische Produkte wie Computer und Smartphones, wiederverkauft und verwendet werden, desto geringer bleibt der Rohstoffbedarf in der Zukunft. Soweit zumindest die Theorie. Es sollen mehr noch durchaus gut erhaltene Gegenstände genutzt werden. Zugleich werden immer häufiger auch defekte Geräte angenommen und anschließend ordentlich recycelt, die ansonsten wohl im Hausmüll gelandet wären. So profitieren nicht nur Anbieter und Verkäufer, sondern in gewissem Maße auch die Umwelt. Es ist also kein Wunder, dass die zahlreichen Re-Commerce-Plattformen momentan einen richtigen Boom genießen können. Die Nachfrage nach ethisch vertretbaren Entsorgungsmöglichkeiten steht vielen Menschen im Bewusstsein und Re-Commerce bietet eine bequeme Lösung dazu an. Wie die weitere Entwicklung in diesem Bereich aussehen wird, bleibt allerdings noch abzuwarten.

© istock.com/Bet_Noire
© istock.com/Bet_Noire

Innenhafen Newsletter

  • 60 Tage Weinbar am Innenhafen

    Viele schöne Momente gab’s bei Fräulein Betty – der neuen Weinbar am Innenhafen. Bei schönem Wetter konnten die Gäste die Terrasse mit Blick auf’s Rathaus genießen. Aber auch bei Regen lädt die Weinbar zu besonderen Weinmomenten in den Stimmungsvollen Innenbereich ein.

  • Sascha Bruckhoff ergänzt Führung bei Start NRW

    Seit 1. August 2019 führt Sascha Bruckhoff gemeinsam mit Norbert Maul und Markus Tesch die Geschäfte der START NRW GmbH.

  • Bunter Kreis freut sich über Spende

    Die Siemens Turbobiker haben sich im zehnten Jahr ihrer Teilnahme am 24-Stunden Mountainbike-Rennen schon wieder gesteigert und sind unglaubliche 4009,5 Kilometer durch den Landschaftspark gerast.

  • Neue Azubis bei der Novitas

    25 junge Frauen und Männer haben am 1. August bei der Novitas BKK ihre Ausbildung begonnen und werden zu Sozialversicherungsfachangestellten, Kaufleuten im Gesundheitswesen, Kaufleuten für Büromanagement und Fachinformatikern für Systemintegration ausgebildet.

  • Schauinsland-Reisen mit neuen eigenen Hotels

    Drei Insektenhotels auf dem Gelände des Reiseveranstalters Schauinsland-reisen sind bezugsfertig. Jetzt fehlen nur noch die kleinen, summenden Gäste.