Steuerzahlerbund prangert Verschwendung an

18.10.2013 - 16:33 Uhr

Der Bund der Steuerzahler stellte sein neues „Schwarzbuch“ vor. Am Innenhafen gibt es drei Projekte, bei denen Geld verschleudert wurde: Landesarchiv, Eurogate und Museumsanbau Küppersmühle gelten als Millionengräber.

Stufenpromenade bleibt gesperrt

11,8 Mio. Euro zahlten überwiegend das Land NRW und die EU, um ein Hafenbecken im Duisburger Innenhafen instandzusetzen und eine mehrere 100 Meter lange Stufenpromenade zu bauen. Das dazugehörige Gebäude lässt seit Jahren auf sich warten. Derweil bleibt die Stufenpromenade gesperrt. mehr…



Landesarchiv

Im Schwarzbuch 2011 berichtete der BdSt über die Kostenexplosion beim Bau des Landesarchivs in Duisburg. Wegen des Verdachts der Korruption ermittelt noch immer die Staatsanwaltschaft. Mittlerweile hat ein Untersuchungsausschuss des Landtags NRW seine Arbeit aufgenommen, um herauszufinden, wer die politische Verantwortung für einzelne Bauvorhaben unter der Leitung des landeseigenen Bau- und Lie-genschaftsbetriebs (BLB), der auch für den Bau des Landesarchivs zuständig ist, hatte. mehr…



Museumserweiterung ging gründlich schief

Gründlich schiefgegangen ist die Museumserweiterung Küppersmühle im Duisburger Innenhafen. Der BdSt fragte die zuständige Duisburger Wohnungsbaugesellschaft Gebag, welche Kosten für die Museumserweiterung geplant waren, wie hoch sie mittlerweile sind und wer die bislang angefallenen Kosten zu welchen Anteilen übernimmt. Weder Gebag noch die Stadt gaben Antworten. Deshalb verklagte der BdSt die Gebag und die Stadt auf Auskunft. mehr…

Innenhafen Newsletter



  • Kinder-Weihnachtsmarkt im Innenhafen

    Zum zweiten Mal veranstaltet das Explorado einen Kinder-Weihnachtsmarkt. Familien und Einrichtungen für Kinder können noch kostenlos einen Weihnachtsmarktstand reservieren.

  • Die größte Sonnenliege aus Eis steht in Duisburg

    Die größte Sonnenliege der Welt aus kristallklarem Eis steht in Duisburg. Olaf Kuchenbecker, Rekordrichter beim Rekordinstitut für Deutschland, hat selbst nachgemessen und den Schauinsland-Reisen Rekordversuch für gültig erklärt.