Stilvolle Wertanlage: Was es beim Kauf einer hochwertigen Uhr zu beachten gilt


Eine stilvolle Armbanduhr kann zum Sonntagsspaziergang durch den Duisburger Innenhafen, zum Geschäftsessen in einem noblen Restaurant oder zum Freizeitausflug ins Grüne ein echter Hingucker sein. Sie können aber ebenso für den Tresor als lohnenswerte Kapitalanlage gekauft werden. Was es bei der kostspieligen Investition zu beachten gilt, erklärt der folgende Artikel.

Leidenschaft oder Investment?


Zuallererst muss sich der angehende Uhrensammler fragen, ob er lieber seiner individuellen Leidenschaft nachkommt und sammelt, was ihm gefällt, oder ob er – ganz rational – nach voraussichtlicher Wertsteigerung kauft. Idealerweise decken sich beide Herangehensweisen, was aber nicht zwangsläufig der Fall sein muss: Denn nicht jede teure und schicke Uhr wird dieses Kriterium erfüllen. Statt auf kurzlebige Trends, sollte man eher auf Faktoren wie den Markennamen, ausgefallene Features oder die Modellgeschichte achten: Das Onlinemagazin “finanzen.net” erklärt mit Blick auf alternative Investments, dass Hersteller wie IWC, Audemars Piguet, Omega, Patek Philippe oder Rolex “im Hinblick auf eine Wertsteigerung das größte Potenzial” haben. Die Daytona von Rolex wurde schon von Paul Newman getragen, Omega ist die Marke von James Bond und das Modell “Speedmaster” befand sich 1969 bei der ersten Mondlandung am Handgelenk von Buzz Aldrin. Solche Geschichten machen Modelle für Sammler besonders interessant und künden schon im Vorhinein von einer zukünftigen Wertsteigerung. Allerdings sollte in jedem Fall der Zustand der Zeitmesser einkalkuliert werden: Wer Uhren als Kapitalanlage erwirbt, lagert diese dementsprechend besser im Tresor, denn so werden Kratzer am Gehäuse vermieden. Außerdem sollte nur mit dem nötigen Know-how und einer genauen Beobachtung des Marktes eine solche Investition getätigt werden: Anlaufstellen für Beobachtungen und den anschließenden Kauf sind zum Beispiel Auktionen oder der renommierte Online-Marktplatz chrono24.de, der zudem einen umfassenden und schnellen Überblick zu Modellen und Preisen gewährt.

Eine Frage der Zeit


Wer viel Geld für eine kostbare Uhr in die Hand nimmt, achtet schon auf so vieles: Marke, Wertbeständigkeit, Geschichte – warum auch noch den Faktor “Zeit” bzw. “Zeitpunkt” bedenken? Ganz einfach: Wie bei nahezu jedem Sammelgebiet entscheidet die Nachfrage der Sammler über den Preis. Nur wer den Markt kennt und lange genug beobachtet, weiß, wann der ideale Zeitpunkt für eine Neuerwerbung gekommen ist. Außerdem können wirtschaftliche oder politische Geschehnisse den Preis zusätzlich beeinflussen. Beispiel: Aktuell pilgern zahlreiche Uhrenliebhaber nach London. Der Brexit hat dafür gesorgt, dass das britische Pfund gegenüber anderen wichtigen Einkaufswährungen deutlich an Wert verloren hat: Touristen aus der Euro-Region, den USA, Japan, China und der Schweiz können dadurch in London echte “Schnäppchen” machen – sofern man bei Luxusuhren davon sprechen kann. Außerdem spielt der Faktor “Zeit” auch nach dem Kauf einer Uhr eine Rolle: Denn kurzfristig ist eine Wertsteigerung eher unwahrscheinlich. Je länger das gute Stück also im Tresor liegt, desto eher ist mit einem Gewinn beim späteren Weiterverkauf zu rechnen.


Bildrechte: Flickr Seamaster Brian Black CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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