Unfälle passieren häufig in den eigenen vier Wänden

15.12.2018

Zu Hause ist es am schönsten und die meisten Menschen fühlen sich in den eigenen vier Wänden auch am sichersten. Doch sollten die Gefahren zu Hause nicht unterschätzt werden. Denn laut Statistiken passieren die meisten Unfälle im Haushalt – bis zu 8.000 pro Jahr sogar mit Todesfolge. Zum Vergleich: Im Straßenverkehr sterben jedes Jahr circa 3.500 Menschen. Als besonders gefährlich wird die Küche eingestuft. Oft passieren Unfälle im Haushalt durch Unachtsamkeit und Hektik. Wie kann man sich vor Haushaltsunfällen schützen?

Typische Unfallarten sind Stürze, Schnittwunden, Verbrennungen, Vergiftungen und Stromschläge. Frauen verletzen sich am häufigsten beim Aufräumen und Kochen, Männer beim Möbelrücken und Heimwerken. Dass die meisten Unfälle in den eigenen vier Wänden passieren, liegt unter anderem daran, dass sich die meisten in ihrer vertrauten Umgebung sehr sicher fühlen und Gefahrensituationen deshalb unterschätzen.

Stürze sind die häufigsten Unfälle

Stürze gelten als die häufigste Todesursache im Haushalt. Grund für einen Sturz kann der rutschige Fliesenboden sein, die wackelige Leiter oder ein herumstehender Gegenstand. Stürze lassen sich weitgehend vermeiden, wenn man zum Fensterputzen oder Wechseln einer Glühbirne nicht auf einen wackeligen Stuhl steigt, sondern auf eine stabile, richtig aufgestellte Leiter. Weitere sinnvolle Maßnahmen: Nichts herumstehen lassen, was sich als Stolperfalle entpuppen könnte, Teppiche immer sichern und keine rutschigen Hausschuhe anziehen.

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es doch einmal passieren, dass man stürzt. Wer danach Übelkeit, Schwindel oder sehr starke Schmerzen empfindet, sollte sofort den Notruf wählen. Ist man nur leicht gestürzt, ist zunächst zu prüfen, ob man sich ohne große Schmerzen bewegen kann. Ist dies der Fall, drückt man sich am besten auf den Ellenbogen hoch und zieht sich vorsichtig an einem festen Gegenstand wie einem Stuhl hoch.

Blaue Flecken oder kleine Blessuren sind meist ungefährlich. Dennoch sollte die Verletzung einige Tage beobachtet werden. Mitunter treten auch erst Tage nach dem Sturz Schmerzen auf. In solch einem Fall sollte man auf Nummer sicher gehen und besser einen Facharzt konsultieren. Termine etwa bei einem Orthopäden in Duisburg kann man bequem online buchen.

Stich- und Schnittverletzungen

Verletzungen durch scharfe oder spitze Gegenstände kommen im Haushalt ebenfalls sehr häufig vor. Wer beim Kochen, bei der Gartenarbeit, beim Basteln oder Handwerken unkonzentriert mit Messer oder Schere hantiert, riskiert Schnitt- und Stichverletzungen. Auch stumpfe Werkzeuge sind eine häufig unterschätzte Gefahrenquelle. Wer sich verletzt hat, sollte die Wunde richtig versorgen, das heißt zunächst die Blutung stillen, die verletzte Stelle desinfizieren, gegebenenfalls mit Wundsalbe bestreichen und je nach Größe mit einem Pflaster oder Verband bedecken. Bei sehr starken Schmerzen oder besonders starker Blutung sollte man umgehend einen Arzt aufsuchen.

Verletzungen durch Unfallprävention vermeiden

Bestimmte Verhaltensweisen helfen dabei, Unfälle im Haushalt zu vermeiden. Neben den bereits genannten Regeln gibt es weitere, die vor allem den Umgang mit Elektrogeräten und Werkzeug betreffen. Unter anderem sollte Werkzeug nie zweckentfremdet und ein defektes Elektrogerät nur von einem Fachmann repariert werden. Immens wichtig ist es auch, elektrische Geräte immer zuerst auszuschalten, bevor man den Netzstecker zieht. Wer all diese Regeln berücksichtigt, hat bereits viele Gefahrenquellen im Haushalt umgangen.

Innenhafen Newsletter

  • Freier Eintritt ins Museum

    Da das MKM Museum Küppersmühle für moderne Kunst dieses Jahr sein 20 jähriges Bestehen feiert, haben alle Besucherinnen und Besucher den kompletten April freien Eintritt ins gesamte Haus!

  • Vapiano feiert den Spargel mit neuen Specials

    Endlich ist sie da – die lang ersehnte Spargelzeit! Das Vapiano feiert den Spargel mit den neuen Specials – den Vapiano Momenti.

  • Taucher reinigen wieder das Innenhafenbecken

    Insgesamt waren 20 Taucher*innen an der Reinigungsaktion beteiligt. Dabei waren auch Bürgermeister Manfred Osenger sowie kleinere Zaungäste, Kinder der Mitglieder.