Universität Duisburg-Essen - der Ort für studentische Existenzgründer

Viele junge Menschen träumen von einer eigenen Existenz und der Unabhängigkeit, die damit einhergeht. Die Startup-Szene in Deutschland boomt. Allerdings sind es nicht nur die “hippen” Städte wie Hamburg oder Berlin, die für Existenzgründer die besten Voraussetzungen bieten. In Duisburg werden Studenten sogar schon an der Uni auf eine bevorstehende Existenzgründung vorbereitet.

Ein eigenes kleines Unternehmen gründen – das liegt derzeit voll im Trend. In Deutschland entscheiden sich jedes Jahr rund 306.000 Jungunternehmer/innen für die Selbstständigkeit im Vollerwerb. In nahezu allen Bereichen gibt es heutzutage Start-Ups, die der deutschen Volkswirtschaft einen deutlichen Aufschwung verleihen. Besonders beliebt bei den Jungunternehmern ist die Existenzgründung im digitalen und technologischen Bereich. Laut aktuellem Deutschem Startup Monitor sind rund 21 Prozent der deutschen Jungunternehmer im Bereich SaaS, 12 Prozent in der E-Commerce Branche und 11 Prozent im Bereich des Consumer Mobile/Web Application zu verzeichnen. Insbesondere im E-Commerce scheint der Einstieg in die Selbstständigkeit vergleichsweise einfach. Schließlich kann mithilfe von Hosting-Anbietern wie zum Beispiel 1und1 heutzutage fast jeder schnell und ohne großartige Programmierkenntnisse einen eigenen Onlineshop gründen. Ob dieser aber auch erfolgreich wird, hängt dann schon vom Können des Gründers ab.



Doch Können allein reicht für eine erfolgreiche Existenz kaum aus. Ohne das nötige Know-how hat man es als Existenzgründer insbesondere zu Beginn nicht leicht. Deshalb hat es sich die Universität Duisburg-Essen zur Aufgabe gemacht, ihren Studenten das fehlende Know-How zu vermitteln. Das Resort Wirtschaftskontakte, Transfer und Hochschulgründungen (UDE-Transfer) der zentralen Serviceeinheit Science Support Centre (SSC) hat für alle Gründungsinteressierte ein spezielles Programm entwickelt, das sie bei der Realisierung ihres Vorhabens begleiten soll. Unterstützt werden die Studenten, die den Weg in die Selbstständigkeit wagen wollen, nicht nur bei der Spezifizierung ihrer Ideen sondern auch bei der Gründung, Sicherung und Festigung ihres Unternehmens. Dabei arbeitet die UDE eng mit anderen bestehenden Hochschulinitiativen und Beratungseinrichtungen in der Region Duisburg-Essen zusammen. Die Duisburg-Essener Studenten profitieren sowohl von der langjährigen Erfahrung der Einrichtung als auch dem bestehenden Netzwerk, zudem unter anderem auch innovationsorientierte Unternehmen, VC-Gesellschaften und Unternehmensberater gehören.

Der ganzheitliche Ansatz der gründerfreundlichen Universität hat in der Vergangenheit bereits Früchte getragen. Beim diesjährigen KUER Businessplan Wettbewerb für die Branchen Klima, Umwelt, Energieeinsparung und Ressourcenschonung war es ein Gründerteam der Uni Duisburg-Essen, das den ersten Platz belegte. Das “hoverStorage” erhielt für seine Idee, auf Basis eines Seilroboters eine effiziente Lösung für Hochregallager zu entwickeln, ein Preisgeld von 20.000 Euro – eine stolze Summe. Noch wertvoller dürfte für die jungen Existenzgründer aber wohl die feierlich überreichte Siegerurkunde gewesen sein.

  • WM Übertragungen am Innenhafen

    Auch am Innenhafen könnt ihr die WM live verfolgen. Ob Bolero, Diebels oder KöPi Wirtshaus, die Auswahl ist groß.

  • Kunst & Kohle - Hommage an Jannis Kounellis

    Die Arbeiten von Jannis Kounellis (1936–2017), Pionier der Arte Povera, stehen im Zentrum der Ausstellung, mit der sich das Museum Küppersmühle am städteübergreifende Projekt „Kunst & Kohle“ der RuhrKunstMuseen beteiligt.

  • Nachwuchs am Innenhafen

    Seit Jahren ist der Innenhafen ein beliebter Ort verschiedenster Wasservögel. Wie in jedem Jahr, gibt es auch diesmal Nachwuchs. >>Bilder



  • startport hat die ersten fünf Teams an Bord

    Die fünf Logistik-Teams Aindex.Ruhr, Cargo-Bay, DepotCity, Freightpilot und Shippion arbeiten seit März im Startup-Programm. Die Jungunternehmen haben jetzt rund ein Jahr Zeit, um aus ihren innovativen Ideen marktreife Logistik-Produkte oder -Services zu entwickeln.

  • Legales Graffiti im Duisburger Innenhafen

    Dank Grafikdesigner Beni Veltum verbindet der Stromkasten vor der Volksbank am Innenhafen jetzt grafisch die Historie mit der Gegenwart.