Uhren auf Sommerzeit umstellen

Am Sonntag, 27. März 2016 werden die Uhren wieder auf Sommerzeit umgestellt. Und wieder fragen sich viele: “Müssen wir vor- oder zurückstellen?”

Hier gibt es die Antwort: Die Uhren werden immer am letzten Sonntag im März um 2 Uhr nachts auf 3 Uhr vorgestellt.

Die Sommerzeit 2016 wirft ihre Schatten voraus. In der Nacht vom 26. auf 27. März ist es soweit – die Uhr wird umgestellt, und von da an geht alles eine Stunde früher los.

Funkuhren und automatische Zeitsysteme richten sich nach den Atomuhren der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig. Über einen Sender werden die Signale übertragen, sodass sich Funkuhren automatisch umstellen. Andere Uhren müssen von Hand neu eingestellt werden.



Am 30. Oktober 2016 werden die Uhren dann wiederum um eine Stunde zurückgestellt und damit von Sommer- auf Winterzeit.

In der Deutschland wurde die Sommerzeit 1980 nach der Ölkrise eingeführt, um Energie zu sparen. Bis 1995 endete sie Ende September, seit 1996 dauert sie wie in allen anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union jeweils vom letzten Sonntag im März bis zum letzten Sonntag im Oktober.

Die Zeitumstellung wird in der Regel mit einer besseren Nutzung des Tageslichts und mehr Lebensqualität begründet, weil es – an der Uhrzeit gemessen – während der Sommerzeit abends eine Stunde länger hell ist. Kritiker fordern die Abschaffung der Zeitumstellung. Sie bemängeln, dass Menschen und Tiere oft tagelang mit Anpassungsschwierigkeiten an die Winter- bzw. Sommerzeit zu kämpfen haben. Denn die Umstellung bringt unsere innere Uhr durcheinander. Zahlreiche Menschen kämpfen bei jeder Uhrumstellung aufs Neue mit Müdigkeit und Schlafstörungen. Sie sind gereizt und unkonzentriert. Umfragen haben ergeben, dass besonders Berufstätige betroffen sind.

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