Technologien und Methoden für die richtigen Schutzvorkehrungen bei Überschwemmungen

13.12.2019 | Immobilien

Hochwasser am Innenhafen

Durch die globale Erwärmung und eine veränderte Wetterlage in vielen Teilen Deutschland, kommt es immer häufiger zu Überschwemmungen in Wohngebieten. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sommergewitter, starker Regen im Frühjahr oder Dauerregen im Spätherbst – die Wetterextreme in Deutschland steigen von Jahr zu Jahr. Viele Hausbesitzer haben große Sorgen, dass der nächste extreme Regenfall das Eigenheim beschädigen könnte. So besteht die Gefahr, dass große Regenfälle ganz Wohngebiete überfluten und damit bei Wohngebäuden einen großen Schaden anrichten können. Gerade im Flachland kommt es immer häufiger zu Überschwemmungen, die durch Starkniederschläge ohne einen Fluss in der Nähe zu Hochwasser führen können. Immer mehr Hausbesitzer suchen deshalb nach Lösungen, um sich und die Wohnimmobilie vor der Gefahr einer Überschwemmung zu schützen. So gab es in den letzten Jahren einige neue Entwicklungen in der Technologie, als auch im modernen Bauwesen, die Überschwemmungen und Hochwasser vorbeugen können.
Um sein Zuhause hochwasserfest zu machen und damit möglichen Gefahren von extremen Wetterlagen aus dem Weg zu gehen, haben wir Ihnen einen Ratgeber erstellt. Dabei erhalten Sie einige praktische Tipps und Tricks, die Sie bei verschiedenen Schutzvorkehrungen für drohende Überschwemmungen unterstützen.

Schwimmerschalter können weiterhelfen

Wenn sich zu viel Wasser durch starke Regenfälle gesammelt hat, sorgt in den meisten Fällen eine integrierte Pumpe in einem Wohngebäude dafür, dass Wasser abgepumpt wird und zum Abwasser gelangt. Doch können extreme Wetterlagen für einen Fehler beim Abpumpen von Wassermassen sorgen. Um große Wassermengen abzupumpen, die sich rund um das Haus gesammelt haben, braucht es für eine einwandfreie Funktion der Pumpen einen Schwimmerschalter. Der Schwimmerschalter sorgt in Überwachungs- und Steuerungssystemen für Grundwasser und Abwasser dafür, dass es einer Überschwemmung vorgebeugt wird. Für Bauunternehmen ist es also wichtig, schon bei der Planung eines Neubaus darauf zu achten, dass im Falle einer Überflutung die richtige Technik Abhilfe schafft. Viele Komponenten für ein solches Notfall-Pumpsystem inklusive der hierfür wichtigen Schwimmerschalter gibt es z.B. bei RS Components.

Die Schwachpunkte des Wohnobjekts ausbessern

Fast jedes Haus hat einige Schwachstellen, die erst im Notfall ans Tageslicht kommen. So sollte man nicht erst im Notfall reagieren und schon gleich einige Schwachpunkte des Wohngebäudes unter die Lupe nehmen. Dabei kann schon die Lage einer Wohnimmobilie einen Schwachpunkt darstellen. Wenn ein Haus an einem Hang oder dem Fuß einer Senke errichtet wurde, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich bei starken Niederschlägen Wassermengen am Haus sammeln können. Auch die Bausubstanz und das Dach können einen Schwachpunkt darstellen. Hier ist es ratsam einen Experten zu kontaktieren, um die richtigen Maßnahmen bei möglichen Hochwasserschäden zu treffen.

Kellerräume richtig abdichten

Der Keller ist von einer Überschwemmung am stärksten gefährdet. Demnach ist es essentiell für die richtige Abdichtung von Kellerräumen zu sorgen. Auch das Grundwasser kann bei starken Regenfällen steigen, so dass der Kellerraum auch von unten gut geschützt sein sollte. Dabei kann eine Überschwemmung in einem Keller einen sehr großen Schaden anrichten und sogar die ganz Bausubstanz beschädigen. Demnach sollte man in gefährdeten Wohngebieten unbedingt darauf achten Kellerräume gegen Hochwassergefahren abzudichten. Denn Überschwemmungen sind längst keine Seltenheit mehr in Deutschland.