Horizonte 2050 - Zukunft neu denken und handeln

14.03.2019

Unter dem Motto „Horizonte 2050 – Wie wollen wir leben?“ steht ein Business Lunch am Duisburger Innenhafen am Dienstag, 26. März, 11.30 bis 14 Uhr, zu dem das Katholische Bildungswerk und „Partner für die Eine Welt“ – Die Hilfswerke der katholischen Kirche – im Rahmen der „Duisburger Akzente“ einladen. Letztere haben mit „Horizonte 2050“ eine neue Form der Begegnung und des Austauschs initiiert, bei der die mittelbare Zukunft bis ins Jahr 2050 in den Blick genommen wird, die heute noch nicht vorstellbar ist, für die aber die Weichen gestellt werden können. „Der Blick auf eine durch uns gestalt- und lebbare Zukunft erfordert eine grundlegende Umorientierung, eine Änderung selbstverständlicher Haltungen und eine Öffnung für ein Geschehen, das wir gegenwärtig noch nicht erfassen, höchstens erahnen können“, so Dr. Heiner Ganser-Kerperin vom Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat.

Wie wollen wir Leben? In Duisburg, im Ruhrgebiet, in Deutschland, Europa, in der Einen Welt? Wie können wir mit Blick auf die Zukunft denken und handeln? Diese Fragen sollen beim Business Lunch im Mittelpunkt stehen. „Gemeinsam wollen wir darüber mit Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten ins Gespräch kommen“, betont Martin Zensen, Leiter des Katholischen Bildungswerkes. Er denkt dabei an Ingenieure, Wissenschaftler, Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Religionen und Weltanschauungen, Unternehmer, Kulturschaffende, Führungskräfte, Freiberufler, Juristen, Ärzte usw., vor allem aber auch an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der im Duisburger Innenhafen ansässigen Firmen, die gerade ihre Mittagspause machen, Besucherinnen und Besucher des Innenhafens und des Kulturfestivals „Duisburger Akzente“ sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Die mögliche Themenbandbreite ist groß: Klimawandel, erneuerbare Energien, Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Verkehr und Mobilität, Schutz der Natur, urbanes Leben, das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen und vieles mehr.

In den Pavillons auf der Wiese an der Buckelbrücke im Duisburger Innenhafen erwarten an Themen-Tischen einige Impulsgeber die Besucher, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Themen sind hier u.a.: Nachhaltigkeit als Ziel von Gesellschaft und Wirtschaft – Wirtschaft 4.0 als Herausforderung, Klimawandel geht uns alle an – der Amazonas als Lunge der Welt und Garant für ein gesundes Klima, Von Nord nach Süd und Süd nach Nord – Freiwilligendienste stellen die Welt auf den Kopf, Interreligiöser Dialog – die Religionen im Dienst für Frieden und Zukunftsfähigkeit, Bildung ein Schlüssel für die Zukunft – sozialpastorale Arbeit im Duisburger Norden und in Lateinamerika, Chancen für die Jugend, Tier-/Artenschutz – Tier-Mensch-Verhältnis in theologischer Perspektive. Zur Vertiefung einzelner Themen sowie für Rückmeldungen stehen Info-Tische bereit.

„Wir freuen uns bei diesem Business Lunch auf Begegnungen, Gespräche, den Gedankenaustausch und unerwartete Kontakte mit den Besucherinnen und Besuchern“, so Martin Zensen. Exemplarisch für das Handeln in der Einen Welt und die Begegnung zwischen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen steht der Imbiss. Denn das syrische Restaurant Sham, das in Duisburg-Neumühl von Geflüchteten betrieben wird, zaubert für die Gäste einen Business Lunch mit orientalischem Fingerfood.

„Partner für die Eine Welt“ ist ein Zusammenschluss der sechs Hilfswerke der katholischen Kirche: Misereor, Adveniat, Renovabis, Missio, Caritas international und das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“.

Innenhafen Newsletter

  • Freier Eintritt ins Museum

    Da das MKM Museum Küppersmühle für moderne Kunst dieses Jahr sein 20 jähriges Bestehen feiert, haben alle Besucherinnen und Besucher den kompletten April freien Eintritt ins gesamte Haus!

  • Vapiano feiert den Spargel mit neuen Specials

    Endlich ist sie da – die lang ersehnte Spargelzeit! Das Vapiano feiert den Spargel mit den neuen Specials – den Vapiano Momenti.

  • Taucher reinigen wieder das Innenhafenbecken

    Insgesamt waren 20 Taucher*innen an der Reinigungsaktion beteiligt. Dabei waren auch Bürgermeister Manfred Osenger sowie kleinere Zaungäste, Kinder der Mitglieder.