Duisburg Innenhafen

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Informationen zum Innenhafen

Der Duisburger Innenhafen ist ein Industriedenkmal auf der Route der Industriekultur und ein Musterbeispiel für den Strukturwandel im Ruhrgebiet. Das zur Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA), die 1989 bis 1999 stattfand, gehörende ehemalige Industriegebiet hat sich enorm gewandelt.

Dort, wo heute der Innenhafen liegt, floss vor vielen Jahrhunderten der Rhein. Am Standort des heutigen Rathauses befand sich ein fränkischer Königshof unmittelbar am Rheinufer. Dort entstand im Mittelalter auch die Salvatorkirche, die Markthalle und die Stadtmauer.

Etwa im Jahre 1000 – so die neuesten Forschungen – verlagerte der Rhein sein Bett westwärts. Duisburg lag nicht mehr unmittelbar am Rhein, war jedoch noch für etwa 400 Jahre über einen schiffbaren toten Rheinarm mit dem Fluss verbunden. Danach wurde aus der ehemals sehr bedeutenden Handelsstadt ein kleines Ackerbürgerstädtchen.

Erst im 19. Jahrhundert war eine Initiative zur Wiederbelebung der Verbindung zum Rhein erfolgreich. Zunächst wurde der Außenhafen bis zur heutigen Marientorbrücke gegraben, anschließend wurde der Innenhafen gebaut. Erst ließ sich die Holzindustrie, die ihren Absatz im Bergbau fand, im Hafen nieder. Als deren Raumbedarf durch modernere Produktionsmethoden sank, nahmen die Getreidemühlen mit ihren markanten Speichergebäuden an vielen Stellen ihren Platz ein. Sie gaben dem Innenhafen den Beinamen „Brotkorb des Ruhrgebiets“, der die sprunghaft anwachsende Bevölkerung im Revier versorgte.

Nach dem Niedergang der Getreidemühlen in den sechziger Jahren hatte der Innenhafen seine wirtschaftliche Kraft eingebüßt und beherbergte weitgehend nur noch Lager- und Gewerbehallen. Trotzdem versperrte dieses Gebiet der Duisburger City den Zugang zum Wasser. Durch die Freilegung der Stadtmauer und den Bau eines neuen Wohnviertels am Corputiusplatz wurden Ende der achtziger Jahre erste Schritte unternommen, dem Innenhafen ein neues Gesicht zu geben.

Im Rahmen der IBA Emscher Park, die die Industrieflächen des Ruhrgebiets beispielhaft erneuert hat, wurde eine Umnutzung des gesamten Innenhafens in Angriff genommen. Das Wasser sollte in die Stadt zurückgeholt werden, sollte erlebbar gemacht werden und für mehr Lebensqualität sorgen – und Investoren anlocken. Es wurde Raum für Arbeit – insbesondere im Dienstleistungsbereich –, für Wohnen, Kultur und Freizeit geschaffen. Dabei wurden die industriellen und historischen „Wahrzeichen“ des Hafens ganz bewusst erhalten. Die gesamte Umgestaltung des Innenhafens beruht auf einem 1994 erstellten Masterplan des durch die Reichstagskuppel berühmt gewordenen Londoner Architekten Norman Foster.



  • Hansegracht im Innenhafen undicht

    Mitte November haben Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe Duisburg bei turnusmäßigen Kontrollen festgestellt, dass der Wasserstand in der Hansegracht nicht mehr konstant war. Bei der Kontrolle wurde auf dem Boden der Gracht eine undichte Stelle gefunden.

  • Sperrung der Schifferstraße teilweise aufgehoben

    Ab der Straße „Am Innenhafen“ ist die Schifferstraße in Fahrtrichtung Max-Peters-Straße als Einbahnstraße für den Verkehr freigegeben.

  • Risse in der Fahrbahn: Schifferstraße gesperrt

    Die Schifferstraße ist jetzt zwischen dem Volksbank Gebäude und den Five Boats in beide Richtungen gesperrt. Wegen der Baustelle für The Curve wurde bereits Ende 2017 eine Spur (in Richtung Innehafen) gesperrt.

Innenhafen Newsletter

  • Ponton-Brücke wird noch nicht verlegt

    Der Rat der Stadt hat im März 2019 bestimmt, dass der Steg im Innenhafenbecken an die Wirtschaftsbetriebe Duisburg übertragen werden soll. Das Umsetzen des Ponton im Innenhafenbecken ist weiterhin in Planung. Es müssen jedoch noch immer offene Fragen geklärt werden, wie eine entsprechende Verlängerung des Pontons aussehen könnte und wie eine Anbringung an die denkmalgeschützte Böschung erfolgen kann. Wann die Planung abgeschlossen ist und die Brücke verlegt wird, konnte auf Nachfrage nicht beantwortet werden.

  • Investoren-Konferenz bei duisport-Tochter

    Industrie, Investoren und Startups auf einem Fleck: Am 4. Juli 2019 fand im Duisburger Innenhafen zum ersten Mal die Investoren-Konferenz der Hafen-Tochter startport statt.

  • Till Brönner - Melting Pott

    Ab dem 3. Juli wird das Museum Küppersmühle zum „Melting Pott“ und präsentiert die bislang umfangreichste Ausstellung des renommierten Musik- und Foto-Künstlers Till Brönner.

  • Knapp 15.000 Problemflüge in diesem Jahr

    Stefan Schulte, der Chef des Frankfurter Flughafens, beteuert gegenüber der Frankfurter Allgemeinen, dieses Jahr werde es kein Flug-Chaos wie im letzten Sommer geben. Das Fluggastrechteportal EUclaim sieht dies weniger optimistisch.

  • IG BCE wird schlagkräftiger

    Zukunftsbezirk Niederrhein entsteht – Bezirke Duisburg und Moers schließen sich zusammen.