Schäden an der Uferböschung im Innenhafen

20.02.2026 | Standort

Uferböschung
An der nördlichen Uferböschung des Innenhafens ist an zwei Stellen die Natursteinbefestigung großflächig abgerutscht. Zur Sicherung des Bereichs werden in Abstimmung mit den zuständigen Fachstellen durch die Wirtschaftsbetriebe Duisburg. Copyright: Wirtschaftsbetriebe Duisburg

An der nördlichen Uferböschung des Innenhafens ist an zwei Stellen die Natursteinbefestigung großflächig abgerutscht. Die betroffenen Bereiche befinden sich auf Höhe des Landesamts für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW und erstrecken sich über eine Länge von etwa 10 beziehungsweise 30 Metern.

Wie es zu dem Schaden kommen konnte, ist noch nicht abschließend geklärt. Es besteht jedoch der Verdacht, dass sich die Abbruchflächen bei weiter fallendem Wasserstand vergrößern könnten. Ein sinkender Pegel begünstigt Umströmungen, die den Unterbau der Böschung weiter ausspülen können. Aktuell sind die Schadstellen bei einem Ruhrorter Pegel von 7,19 Metern etwa zur Hälfte wasserüberdeckt. Eine abschließende Begutachtung der Konstruktion, insbesondere des rückverankerten Kopfbalkens der unterhalb der Schadensstellen befindlichen Spundwand, ist angesichts des aktuellen Wasserstands noch nicht möglich. Nach aktuellen Prognosen ist ab Mitte der kommenden Woche mit einem weiter sinkenden Pegel zu rechnen, sodass danach auch das Schadensbild besser beurteilt werden kann.

Zur Sicherung des Bereichs werden in Abstimmung mit den zuständigen Fachstellen vorsorgliche Maßnahmen ergriffen. Heute wird oberhalb der betroffenen Böschung auf einer Länge von rund 144 Metern ein Bauzaun mit einem Abstand von drei Metern zur Böschungskante aufgestellt. Der Geh- und Radweg, der zugleich als Feuerwehrzufahrt dient, bleibt weiterhin nutzbar.

Zusätzlich ist eine temporäre wasserseitige Auffüllung der offenen Flächen mit Schüttmaterial vorgesehen, um weitere Ausspülungen zu verhindern. Es finden täglich Begehungen statt, sodass bauliche Veränderungen umgehend erkannt und erforderliche Schritte schnellstmöglich eingeleitet werden können.