Goldstadt oder Kurstadt: Der Pforzheimer Weihnachtsmarkt und der Christkindelsmarkt in Baden-Baden im Vergleich

05.11.2026 | Unternehmen

Weihnachtsmarkt

Zwei Weihnachtsmärkte, die nur wenige Tage nacheinander eröffnen. In der Goldstadt wird am 23. November die goldene Engelspyramide angestochen, in Baden-Baden öffnet der Christkindelsmarkt am 26. November vor dem Kurhaus seine Pforten. Beide Märkte sind von Pforzheim aus gut zu erreichen.
Unterschiedlicher könnten die beiden Schauplätze kaum sein. Der eine liegt mitten in der Pforzheimer Innenstadt, umgeben von Geschäften, Cafés und Spielhallen. Der andere findet direkt vor einem der bekanntesten Casinos Europas statt. Ein Vergleich, bevor die Adventsabende verplant sind.

Pforzheim Baden-Baden
Zeitraum 23. November bis 22. Dezember 2026 26. November 2026 bis 6. Januar 2027
Veranstaltungsort Marktplatz, westliche und östliche Karl-Friedrich-Straße, Rathausplatz Kurgarten vor dem Kurhaus
Eintritt frei frei
Highlights Goldene Engelspyramide, goldenes Riesenrad, Goldschmiedelauben Märchengasse, Igluhütten, Himmelsbühne, beleuchtete Glasfenster des Kurhauses
Anreise von Pforzheim zu Fuß oder mit dem Bus in die Innenstadt rund 40 Minuten mit dem Auto
In der Nähe Geschäfte, Cafés und Spielhallen in der Innenstadt Kurhaus mit dem Casino Baden-Baden

1. Goldglanz in der Fußgängerzone

Der 54. Goldene Pforzheimer Weihnachtsmarkt greift das auf, wofür die Stadt bekannt ist. An der goldenen Engelspyramide auf dem Marktplatz werden Glühwein und Punsch ausgeschenkt. Das goldene Riesenrad dreht täglich seine Runden und bietet einen Blick über die Innenstadt.
In mehreren Lauben präsentieren örtliche Werkstätten ihr Goldschmiedehandwerk. An den Adventswochenenden sorgen regionale Chöre und Musikvereine auf der Bühne am Marktplatz für weihnachtliche Stimmung. Offiziell eröffnet wird der Markt am 23. November durch den Oberbürgermeister. Der Eintritt ist wie immer frei.

Die Stände erstrecken sich vom Marktplatz über die westliche und östliche Karl-Friedrich-Straße bis zum Rathausplatz. Auch anderswo setzt man im Advent auf Lichterglanz, etwa beim Lichtermarkt im Landschaftspark Duisburg-Nord, der vom 27. bis 29. November mit Konzerten in der Gießhalle lockt.

2. Adventsstimmung vor dem Kurhaus

In Baden-Baden verwandelt sich der Kurgarten ab dem 26. November in einen Adventsmarkt, der bis zum Dreikönigstag geöffnet bleibt. Zwischen den festlich geschmückten Ständen führt eine stimmungsvoll beleuchtete Märchengasse hindurch. Beheizte Igluhütten laden zum Aufwärmen ein, und auf der Himmelsbühne bietet der Christkindelsmarkt täglich ein wechselndes Programm mit Klassik, Jazz und Chorgesang.

Hinter den Marktständen erstrahlen die Glasfenster des Kurhauses, in dem auch das Casino Baden-Baden untergebracht ist. Im vergangenen Advent veranstaltete das Casino am 6. Dezember eine Weihnachtsfeier mit seiner Markenbotschafterin Sylvie Meis, während draußen der Christkindelsmarkt in vollem Gange war.

3. Wo die Region offline und online spielt

Rund um Pforzheim gibt es drei Möglichkeiten, dem Spielen nachzugehen. In der Innenstadt finden sich mehrere Spielhallen und Spielcenter. Für einen besonderen Abend geht es ins Kurhaus nach Baden-Baden. Und zu Hause sind die Onlineangebote auf dem Smartphone jederzeit griffbereit.

Für Erwachsene ab 18 Jahren bietet jede dieser Möglichkeiten ein anderes Erlebnis. Eine kurze Spielrunde in einer der Spielhallen der Innenstadt lässt sich zwischen zwei Erledigungen einschieben. Ein Casinoabend mit Kleiderordnung und Spieltischen ist dagegen schon für sich genommen ein besonderes Ereignis. Und ein paar Minuten auf dem Smartphone lassen sich auch gemütlich auf dem Sofa verbringen.

Gerade in der Adventszeit rücken diese Welten besonders nah zusammen. Für viele Menschen aus der Region ist der Besuch des Christkindelsmarkts eine der wenigen Gelegenheiten im Jahr, das traditionsreiche Casino im Kurhaus einmal von innen zu sehen. Oder zumindest von außen, mit einem Glühwein in der Hand.

Auch ohne Casinobesuch ist das Kurhaus einen Blick wert. Seine prachtvollen Säle und die Säulenfront, die abends über dem Weihnachtsmarkt beleuchtet wird, machen es zu einer Sehenswürdigkeit für sich. Das Gebäude gehört ebenso zum Ausflug wie die Stände davor. Besonders nach Einbruch der Dunkelheit entfaltet das Zusammenspiel aus Kurhaus, Lichterglanz und Marktständen seinen ganzen Reiz.

4. Anreise und Tipps für den Ausflug

Mit dem Auto dauert die Fahrt von Pforzheim nach Baden-Baden etwa 40 Minuten. An den Wochenenden ist im Kurgarten und in der Innenstadt deutlich mehr los; unter der Woche lässt sich der Weihnachtsmarkt entspannter genießen. Gerade an Adventssamstagen sind die Parkhäuser in der Nähe des Kurhauses schnell ausgelastet. Deshalb empfiehlt es sich, etwas Zeit für die Parkplatzsuche einzuplanen oder das Auto etwas weiter entfernt abzustellen und den Rest zu Fuß zurückzulegen.

Ein Spaziergang durch die Kurstadt rundet den Ausflug ab, beispielsweise entlang der Lichtentaler Allee oder durch die Gassen der Altstadt mit ihren kleinen Geschäften und Cafés. In Pforzheim genügt dagegen ein kurzer Weg in die Innenstadt. Dort lässt sich ein Glühwein an der Engelspyramide gut mit den täglichen Besorgungen verbinden.

Warme Kleidung empfiehlt sich auf beiden Märkten, sowohl im offenen Kurgarten als auch auf dem Marktplatz. Die Igluhütten in Baden-Baden und die Engelspyramide in Pforzheim bieten jeweils ein geschütztes Plätzchen, an dem sich der Abend auch bei Kälte genießen lässt.
Nach dem Glühwein sollte das Steuer jemand übernehmen, der nüchtern geblieben ist. Alternativ plant man die Heimfahrt am besten gleich mit Bus und Bahn. Gerade nach einem längeren Abend in Baden-Baden erspart das Diskussionen auf dem Rückweg nach Pforzheim.

Goldstadt für den Feierabend, Kurstadt für den besonderen Abend

Letztlich muss sich niemand zwischen den beiden Weihnachtsmärkten entscheiden, denn sie ergänzen sich, statt miteinander zu konkurrieren. Die Goldstadt bietet den schnellen Glühwein nach Feierabend mitten in der Innenstadt. Die Kurstadt lädt dagegen zu einem ausgedehnten Adventsabend vor dem Kurhaus ein, wenn hinter den Marktständen die Lichter des Casinos angehen.

In Pforzheim bleibt dafür bis zum 22. Dezember Zeit, in Baden-Baden sogar bis in den Januar hinein. Genug Gelegenheiten also, um in diesem Advent beide Märkte zu besuchen. Der eine gehört zum Alltag in der eigenen Stadt, der andere ist ein Ausflugsziel mit besonderer Kulisse. Genau dieser Unterschied macht den Vergleich so reizvoll. Wo die Lichter schöner leuchten, lässt sich ohnehin nur vor Ort entscheiden.